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Franziska

Light Wallet

Light Wallets in Kürze

  • Wallets, die digitalen Geldbörsen für Kryptowährungen, stellen Knotenpunkte im Krypto-Netzwerk dar.
  • Sie rfüllen unterschiedliche Funktionen.
  • Ein Light Wallet speichert die Blockchain nicht und bedient sich der Full Nodes, um Transaktionen zu verifizieren.
  • Ein Full Wallet speichert die Blockchain und kann eigene Transaktionen verifizieren.

Arten von Krypto-Wallets

Ein Wallet ist eine Art digitaler Geldbeutel. Anders als oft angenommen enthält es keine Coins (Bitcoin, Ether, Litecoin, etc.), sondern Schlüssel. Mit diesen Schlüsseln lassen sich die Coins für allerlei Zwecke versenden. Eine ausführliche Definition von Wallets gibt es hier unter Erfahrungen, den Hintergrund zu Private und Public Keys im Wiki.

Wallets lassen sich in Desktop, Mobile, Online, Hardware und Paper Wallets unterteilen. Je nachdem, ob ein Wallet mit dem Internet verbunden ist oder nicht, unterscheidet man in hot wallets und cold wallets. Ein Desktop Wallet ist zum Beispiel "hot", während ein Paper Wallet in die "cold"-Kategorie fällt.

Light Node vs. Full Node

In einem Peer-to-Peer-Netzwerk braucht es Akteure, die Transaktionen bestätigen. Die Blockchain-Technologie, die Transaktionen einer fortlaufenden Kette in Form von Blöcken hinzufügt, würde ohne sie nicht funktionieren. Um Bestätigungen vorzunehmen, muss ein Teilnehmer allerdings die gesamte Blockchain herunterladen.

Das erfordert eine hohe Speicher- und Rechenkapazität. Nicht jeder Teilnehmer verfügt darüber. Akteure, die die Blockchain speichern, heißen Full Nodes. Akteure ohne Speicherkapazität sind Light Nodes. Alle Node-Kategorien haben wir im Wiki beschrieben.

Light Wallet vs. Full Wallet

Ein Full Wallet entspricht demgemäß einem Wallet, das die Blockchain speichert und Transaktionen bestätigt. Es ist besonders nützlich für User, die ihre Transkationen selbst validieren möchten. Für Anfänger reicht jedoch ein Light Wallet völlig aus.

Um Transaktionen trotz Mangel der heruntergeladenen Blockchain ausführen zu können, bedienen sich Light Wallets der Full Nodes im Netzwerk. Die zugrundeliegende Technologie heißt Simplified Payment Verification oder SPV. Sie stellt sicher, dass die Transaktion in einen Block kommt, und bestätigt, dass weitere Blöcke der Kette hinzugefügt werden.

SPV-basierte Wallets überprüfen nicht die anderen Transaktionen im Block. Das könnte dazu führen, dass die Transaktion fälschlicherweise zunächst angenommen wird. Dieser Fall tritt aber sehr selten ein, vor allem zu Zeiten von Upgrades im Netzwerk. Ein Teil der Nodes hat dann womöglich noch nicht die aktuelle Software. Meist gibt es jedoch genügend Full Nodes, die die Transaktion verifizieren.

Mobile Wallets sind per definitionem Light Wallets. Denn zur Speicherung der Blockchain bräuchte es wesentlich mehr Kapazität auf Smartphones. Desktop Wallets können sowohl Light als auch Full Wallets sein.

Disclaimer: Der Handel mit Kryptowährungen birgt ein hohes Risiko und kann bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Keine der hier aufgeführten Informationen sind als Anlageberatatung zu verstehen. Alle genannten Kurse sind ohne Gewähr. Bitte beachten Sie dazu auch den den Haftungsausschluss im Impressum.
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