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Bitcoin Kurs

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Kurse ohne Gewähr, Quelle: Coinmarketcap.com. Letztes Update:25.5.18 - 16:24

 

Die ewige Frage – wann platzt die Blase?

Der hauptsächliche Grund, weshalb Menschen in Kontakt mit Bitcoin kommen, ist der Bitcoin-Kurs. Die Berichterstattung in den Medien hierzu hatte vor allem während der “Bubble” von Ende 2013 und dem “schlechtesten Investment” in 2014 ihre Höhepunkte. Danach folgten drei weitere Jahre (2015 – 2017), in denen Bitcoin in einer “Blase” war. Der Fokus in den Berichten lag dabei quasi immer auf dem Bitcoin-Kurs. Wir sind der Meinung, dass je tiefer man sich in das Thema Bitcoin beziehungsweise Blockchaintechnologie einliest, umso mehr merkt man, dass der aktuelle Euro- oder Dollar-Kurs eigentlich das Langweiligste an Kryptowährungen ist…

Nichtsdestotrotz soll diese Seite die Entwicklung des Bitcoin-Kurses etwas auseinandernehmen. Zunächst stellen wir aber den aktuellen Bitcoin-zu-Euro-Kursverlauf vor.

 

Die Meilensteine in der Geschichte des Bitcoin-Kurses in absteigender Reihenfolge:

März – April 2018: Der “Bärenmarkt”

Der Crash im Dezember und Januar hat viele wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht: Bitcoin ist nach wie vor ein sehr volatiles und spekulatives Investment. Während Langzeit-Optimisten keinen Grund zur Panik sehen, haben sie viele “Erstkäufer” von Ende 2017 haben sich erstmal die Finger verbrannt mit Kryptowährungen. Die Stimmung auf dem Markt ist erstmal am Boden. Der Kurs testet mehrfach die 5.000€ Grezene hält aber und kann gegen Ende April sogar wieder etwas Boden gut machen.

Januar – Februar 2018: Es ist soweit… *pop* Die Blase ist geplatzt

Bereits Ende Dezember gibt es einen kleinen “Crash” (auch bekannt als “Kurskorrektur”) und auch Anfang Januar lässt der Bitcoin Kurs es erst einmal ruhig angehen. Unterdessen verliert Bitcoin aber weiter an Marktdominanz gegenüber allen anderen Kryptowährungen:

Anfang Februar kommt es dann noch dicker: Fast alle Kryptowährungen verlieren, teilweise bis 80 %. Bitcoin steht deutlich unter 6.000 Euro. Die Blase ist offiziell geplatzt! Oder nicht????
Fakt ist, diese Kurskorrektur ist die größte seit der MtGox Krise, aber realistisch gesehen ist der Tiefststan ein Rekordwert von vor 3 Monaten. Insofern also alles noch im Rahmen.

Dezember 2017: Bitcoin an der Börse, neuer Höchstand

Mit Spannung erwartet wird die erstmalige Listung eines Bitcoin-Futures an einer regulierten Börse (für Terminkontrakte – Futures). Bitcoin ist in der traditionellen Finanzwelt angekommen. Der Preis eines Bitcoins erreicht mit über 13.000 Euro ein neues Allzeithoch.

Mitte September 2017 – November 2017

Das war nur eine kurze Verschnaufpause beziehungsweise Preiskorrektur. Von Mitte September bis Ende Oktober verdoppelt sich der Bitcoin-Preis auf über 6.000 € und erreicht damit natürlich einen absoluten Höchststand. Anfang November gibt es es kleine Kurskorrektur: Als das angekündigte “Segwit2x”-Update abgesagt wird – weil es mangels Community-Support wohl zu einem dauerhaften Split von Bitcoin gekommen wäre, ist ein großer Teil des Marktes offensichtlicht enttäuscht und verkauft. Im Gegenzug steigt der Wert von “Bitcoin Cash” (ein Fork, entstanden aus der Unzufriedenheit mit der Bitcoin-Roadmap) um ein Vielfaches. Doch nach diesem kurzen Dämpfer geht der Preis weiter nur in eine Richtung: nach oben. Bitcoin ist definitiv im Mainstream angekommen, und immer mehr institutionelle Investoren springen auf den Zug auf. Sie sind wahrscheinlich auch für den Kursanstieg der letzten Monate verantwortlich.

September 2017: China schließt (vorläufig) alle Crypto-Börsen

Platz nun die Blase? Die “Peoples Bank of China” teilt vielen Börsen in China mit, dass sie den Betrieb zum Ende des Monats einstellen müssen. Ebenso werden zunächst “Initial Coin Offerings” aus Eis gelegt. Genau wie vor 2 Jahren führt der erneute “China-Ban” wieder zu heftigen Kursverlusten (-40 %). Die Erholung erfolgt langsam, ein neuer Boden scheint bei knapp unter 3.000 € gefunden zu sein.

Mitte Juli – Ende August 2017

Von wegen “die Blase platzt”: Innerhalb von 45 Tagen verdreifacht (!) sich der Preis für einen Bitcoin auf teilweise über 4.100 €. Grund ist die scheinbare Einigung in der Blocksize-Debatte. Das “Segregated Witness” (Segwit)-Update wird nun endlich aktiviert. Gleichzeitig wird ein Hardfork im November angestrebt. Zusammen sollen diese Änderungen (neben vielen weiteren Vorteilen) die Transaktionskapazität weit mehr als verdoppeln. Der Markt reagiert entsprechend und ein neuer Höchststand ist erreicht.

Anfang Juli 2017 – die Blase platzt???

Die Blocksize-Debatte, das heißt wie soll Bitcoin in Zukunft skalieren, erreicht ihren bisherigen Höhepunkt. Eine Spaltung in zwei Versionen mit unterschiedlichen Philosophien droht. Die daraus entstehende Unsicherheit im Markt reicht, um die gefühlte Blase, in der sich der gesamte Cryptocurrency-Markt befindet, platzen zu lassen. Innerhalb von ein paar Tagen verliert der Kurs 30 %. Zwischenzeitlicher Tiefstand: 1.690 € (noch einen Monat zuvor war dies jedoch der Höchststand…)

Juni 2017

Von wegen “pendelt sich bei unglaublichen 1.600 € ein”.  Wie sich im Juni 2017 herausstellt, war die zwischenzeitliche Korrektur nur eine kurze Verschnaufpause. Im Juni setzt der Bitcoin-Kurs seinen Höhenflug auf teilweise bis zu 2.400 € (!) fort, was quasi in einem Monat 40 % über dem bisherigen Höchstand ist. Die Blase ist deutlich zu spüren: Die Kurse quasi aller Cryptocurrencies boomen). Aber sie platzt (noch???) nicht.

April 2017 – Mai 2017

Nach 2015 und 2016 scheint auch 2017 ein gutes Jahr für Bitcoin zu sein Nach 2015 und 2016 scheint auch 2017 ein gutes Jahr für Bitcoin zu sein

Im April vermelden die Medien so gut wie jeden Tag neue Kursrekorde. Und nicht nur BTC-Jünger, die gesamte Kryptowährungsbranche ist in Goldgräberstimmung. Die “Altcoins” rütteln trotz der Kursgewinne von BTC an der Vormachtstellung von Bitcoin. Die “Marktkapitalisierung” von Bitcoin im Vergleich zum Altcoinmarkt fällt bis auf unter 60 % (bis dato machte Bitcoin > 90 % des Marktes aus). Mitte Mai pendelt sich der Kurs bei unglaublichen 1.600 € ein.

Anfang 2017

Auf die Jahresendrallye in 2016 folgt eine kräftige Kurskorrektur auf teilweise knapp unter 800 €. Bis Mitte Februar sind die 1.000 € allerdings wieder erreicht. Tatsächlich bleibt der Bitcoin Kurs das erste Mal für mehr als 30 Tage über der 1.000 Dollar-Marke.

August 2016 – Ende 2016

Das gesamte zweite Halbjahr von 2016 ist geprägt von relativ stetigen Kurssteigerungen, auf die im Dezember eine unfassbare Kursrallye folgt. Das Jahr schließt mit einem Bitcoin-Kurs von über 1.000 € doppelt so hoch wie noch im Sommer. Nachwirkungen des “Halvening”-Events im Juni und die ewigen Gerüchte von Kapitalflucht aus China sind die meistgenannten Gründe. Aufgrund des schwächeren Euros im Vergleich zu November 2013 ist Bitcoin auf Euro-Rekordwert. Der Dollar-Höchstwert wird nicht erreicht.

Juli 2016: Der Bitfinex Hack

Einer der größten Bitcoin-Börsen (Bitfinex) wird Opfer einer Hackingattacke und geht vorübergehend offline. Gestohlen werden gut 120.000 Bitcoin (70 Mio. $) aus den Konten der Anleger. Der Kurs reagiert drastisch mit einem Einbruch auf teils deutlich unter 500 €. Bitfinex verteilt die Verluste auf die Schulter aller Kunden (anscheinend sind sie dazu laut AGBs berechtigt), und verhindert vorerst den Kollaps. Ein zweites “MtGox” wird es zwar nicht, doch das Vertrauen ist wieder einmal erschüttert (“sorry for your loss”…).

Juni 2016

Der Juni hat es in sich. Ob die anstehende Halbierung der Block-Reward (“The Halvening”) für Miner der Grund für die Rallye ist oder Kapitalflucht der Chinesen aus dem Yuan, ist wie immer schwer nachzuvollziehen. Der Kurs steigt quasi täglich im zweistelligen Prozentbereich bis zum zeitweiligen Höchststand von 650 €. Die anschließende Korrektur verläuft ebenso heftig. Genauso plötzlich wie sie gestartet ist endet die Rallye danach aber wieder und der Kurs pendelt sich bei 600 € ein.

März – Mai 2016

Die Blocksize-Debatte ist zwar immer noch weit entfernt von jeglicher Lösung und die Anfeindungen zwischen den “Small-Blockern” und “Big Blockern” kaum zu ertragen. Der Bitcoin-Kurs bewegt sich allerdings konstant, wenn auch langsam, weiter nach oben und steht Ende Mai bei 400 €.

Januar – Februar 2016

Die schwelende “Blocksize-Debatte” hat die Bitcoin Community tief gespalten. Die daraus resultierende Unsicherheit selbst bei eingefleischten Verfechtern schlägt sich auch im Preis nieder. Nicht wirkloch volatil, aber doch deutlich unter dem Kurs von Ende 2015, dümpelt der Bitcoin-Kurs im Niemansland. Nicht zuletzt durch diese Unsicherheit ist von dem Kapital, das Venture Capital Unternehmen im ersten und zweiten Quartal 2015 noch zu Hauf in Bitcoin Unternehmen investierten, quasi nichts mehr zu sehen. Die Krise ist nach MtGox wahrscheinlich die bislang größte.

Dezember 2015

Auch zum Jahresende schaut die Entwicklung sehr gut aus. Der Bitcoin-Kurs schließt das Jahr 2015 mit einer Verdopplung gegenüber Ende 2014 ab. Vom schlechtesten Investment 2014 zur bestperformensten Währung in 2015. Das ist der ganz normale Bitcoin-Wahnsinn.

Oktober 2015 – November 2015

Genau wie im März steigt der Bitcoin Kurs fast täglich und schließt den Oktober mit über 50 % Gewinn bei über 300 Euro. Getrieben ist dieser Aufschwung größtenteils durch die chinesischen Bitcoin-Börsen. Im Gegensatz zum März ist aber neben den gestiegenem Kurs auch ein deutlich höheres Handelsvolumen zu beobachten (nicht nur auf den chinesischen Börsen ohne Handelsgebühr). Es gibt zwar auch viele neue gute News (unter anderem urteilt ein EU-Gericht, dass auf BTC-Käufe und -Verkäufe wie bei anderen Währungen keine Umsatzsteuer anfällt), aber “Fundamentals” haben den Bitcoin-Kurs noch nie gekümmert.

Höchstand ist Anfang November sogar 450 €, bevor diese Miniblase wieder platzt und sich der Bitcoin-Kurs auf 310 – 330 € einpendelt. Vorbei ist die monatelange Zeit mit geringer Volatilität. Tageskursänderungen im zweistelligen Prozentbereich sind an der Tagesordnung.

August 2015 – September 2015

Der “Griechenland-Hype” ist vorbei. Der Bitcoin-Kurs hält sich zunächst. Doch dann wird die schwelende “Blocksize-Debatte” (die Bitcoin-Gemeinde ist gespalten darüber, wie und ob Bitcoin technisch skalieren soll) immer präsenter. Nicht zuletzt durch Stress-Tests, die das Bitcoin Netzwerk an die Grenze der maximal möglichen Transaktionen pro Sekunde bringt, wird die Unsicherheit über die Zukunft von Bitcoin größer. Auch das Aufkommen von BitcoinXT als Lösung für das Erreichen der Kapazitätsgrenze trägt zur Unsicherheit bei. Der Bitcoin-Kurs verliert relativ schnell, bleibt dann aber über Monate in der 200 – 210 € Zone. Er ist somit leicht über dem Tiefststand, aber extrem konstant,  wenn man nur den Kursverlauf in 2015 betrachtet.

Juni – Juli 2015

Nach einer für Bitcoin-Verhältnisse langen Periode ohne viele Ausschäge nach oben oder unten steigt der Bitcoin-Kurs Mitte Juni bis Anfang Juli so gut wie jeden Tag und gewinnt innerhalb von drei Wochen über 30 % (von 210 Euro bis 280 Euro). Quasi niemand, der in 2015 Bitcoins gekauft hat, ist in den roten Zahlen. Die gleichzeitig stattfindenen Griechenland-Krisengespräche (“Grexit”) und die Kapitalmarktkontrollen in Griechenland werden von den Medien (vor?)schnell als Auslöser dieser Kurs-Rallye ausgemacht. Auch wenn einige Bitcoin-Börsen gesteigertes Interesse von griechischen Kunden vermelden und das Suchvolumen nach Bitcoin in Griechenland leicht ansteigt, liegt der wahre Grund wie so oft wohl im Dunkeln.

April – Juni 2105

Im Zeitraum von zweieinhalb Monaten hat der Kurs so wenig Volatilität wie es in der gesamten Geschichte von Bitcoin noch nicht vorgekommen ist. Der Bitcoin-Kurs bricht kaum aus dem 220 – 230 Euro-Bereich aus.

März 2015

Einer kurzen, aber steilen Kurs-Rallye von circa 210 Euro bis 280 Euro folgt ein fast genauso schneller Abstieg. Grund? Fehlanzeige.

Januar 2015

Bitcoin wird zum “schlechtesten Investment” in 2014 gekürt. Zu allem Übel beginnt der Januar noch mit einer Art Flash Crash, so dass ein Bitcoin teilweise für unter 200 € gehandelt wird. Bitcoin-Verfechter reden von “arbitrary timeframes”, schließlich ist der Kurs immer noch mehrere hundert Prozent im Plus, wenn man statt einem Jahr als Zeitraum zwei Jahre nimmt.

6. Oktober 2014: the “Bearwhale”

Nach monatelangem Abwärtstrend steht Bitcoin bei circa 315 Dollar (280 Euro), als etwas erstaunliches passiert. Ein Unbekannter stellt auf der Bitcoin-Börse Bitstamp eine Sell-Order für 30.000 Bitcoins zum Preis von je 300 Dollar ein, sprich er versucht, 9.000.000 Dollar für seine Bitcoins möglichst schnell zu realisieren. Da der geforderte Verkaufspreis relativ deutlich unter allen anderen Verkäufern ist, finden quasi keine anderen Order statt und der Bitcoin-Kurs bleibt über Stunden bei genau 300 Dollar, während die “Wand” im Orderbuch von Bitstamp aufgefressen wird und alle 30.000 Bitcoins aufgekauft werden. Auf reddit.com/r/bitcoin und bitcointalk.org wird der Verkäufer zum “Bear Whale” getauft und es enstehen skurile Memes zum Event des “Slaying of the Bear Whale”

Quelle: Christopher Steininger

Quelle: Christopher Steininger, http://btcartgallery.com/?p=2705

Juli 2014 – Oktober 2014

Aus dem Bitcoin-Ökosystem kommen viele gute Nachrichten, doch der Preis kennt nur eine Richtung: abwärts. Der Boden des Abwärtstrends wird vergeblich gesucht bei 600 $, 500 $. Und auch bei 400 $ raten Bitcoin-Jünger dazu, jetzt noch schnell “Cheap Coins” mitzunehmen, bis die “unasuweichliche” nächste Bubble ansteht. Logcharts und Regenbogencharts werden herangezogen, um den Eindruck der kurzen Korrektur im unaufhaltsamen Austieg des Bitcoin-Kurses aufrecht zu erhalten. Doch es wird klar, dass 2014 nicht das Jahr des Bitcoin wird…

Bunte Bitcoin Charts sorgen für Zuversicht, erweisen sich aber nicht als fundiert...

Bunte Bitcoin Charts sorgen für Zuversicht, erweisen sich aber nicht als fundiert…

Mai 2014 – Juni 2014

Der Bitcoin-Kurs macht dort weiter, wo er vor der MtGox Krise aufgehört hat: fast 50 % Steigerung in 2 Monaten auf über 500 €. Alle sind sich sicher, die Mt. Gox Krise ist überwunden, die “nächste Bubble” steht an. Doch es sollte das letzte große Hoch für eine lange Zeit werden.

März 2014 – Mai 2014

Die Ereignisse um die Bitcoin Börse MtGox werden durch alle Medien geschleift. Der Preis von einem Bitcoin halbiert sich quasi nochmal auf unter 350 €. Keine leichte Zeit für Bitcoin Enthusiasten. Aus allen Ecken kommen auf einmal “Hab-ich-doch-gleich-gesagt Experten”, denen der Untergang von Bitcoin nicht schnell genug gehen kann. bitcoinobituaries.com vermeldet in dieser Zeit 11 Nachrufe auf den Tod von Bitcoin von mehr oder weniger namhaften Journalisten. Doch der Untergang von MtGox hat auch etwas Gutes. Bitcoin wird erwachsener, Leute merken, dass Ihnen die Bitcoins nicht wirklich gehören, so lange sie nicht den Private Key besitzen.

Februar 2014 – MtGox implodiert

Nachdem schon 2013 User immer mal wieder Probleme beim Auszahlen von der beliebten Bitcoin Börse MtGox hatten, vermehren sich die Probleme. Immer mehr Nutzer können weder Dollar noch Bitcoin von der Börse abziehen. MtGox macht zunächst wie auch schon zuvor die Banken, mit denen sie arbeiten, verantwortlich. Doch am 7. Februar stoppt MtGox “temporär” alle Bitcoin Auszahlungen und macht einen Bug im Bitcoin Protokoll (Transaction Malleability) für die Problem verantwortlich. Der Kurs bricht innerhalb kürzester Zeit von ca. 850 € auf 650 € ein. Ende Februar geht die Seite schließlich komplett offline. Immer mehr Informationen kommen ans Tageslicht, vor allem aber die (inzwischen bestätigte) Tatsache, das knapp 800.000 Bitcoins von Usern schlicht nicht mehr da sind.

Dezember 2013 – Januar 2014

Innerhalb von 14 Tagen halbiert sich der Bitcoin Kurs bis auf 520 €, steht aber Anfang Januar schon wieder bei 880 € (weiterhin unterstützt durch den Willy Bot). Doch dann nimmt Bitcoins bis dahin größte Krise seinen Lauf…

Oktober – November 2013: die große Bitcoin Blase

Oktober und November 2013 wird, was den Bitcoin-Kurs angeht, zum ereignisreichsten Monat in der Geschichte (und wird es wahrscheinlich auch ewig bleiben). Innerhalb von zwei Monaten verzehnfacht sich der Bitcoin-Preis von knapp über 100 € bis knapp über 1100 €. Inzwischen ist es höchst wahrscheinlich, dass diese Rallye vor allem durch den im Willy Report (interessant!) aufgedeckten Bot seinen Ursprung hatte. Am 4. Dezember ploppt schlussendlich die bislang größte Bitcoin Blase.

tbc

22. Mai 2010: Bitcoin-Marktpreis das erste Mal ermittelbar

Noch weit, bevor es die ersten Bitcoin-Börsen gibt, auf denen der tatsächliche Marktpreis von Bitcoins bestimmt werden kann, findet über ein Bitcoin-Forum eine der ersten Transaktionen von Bitcoins gegen Realweltgüter statt. User laszlo bietet 10.000 BTC und möchte dafür zwei Pizzen geliefert bekommen. Er findet einen Abnehmer, der für die zwei Pizzen 41 $ bezahlt. Der erste Kurs für 1 BTC ist somit nicht mal ein halber Dollar Cent. Hier kann man sehen, welchen Gegenwert die zwei Pizzen nach heutigem Kurs hätten.

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