Bitcoin Kurs

Der Bitcoin Kurs (9.258,00 Euro) – Das Wichtigste in Kürze

  • Der Bitcoin Kurs wird bestimmt durch Angebot und Nachfrage. Für jeden Käufer gibt es einen Verkäufer. Wenn es mehr Käufer gibt als Verkäufer steigt der Preis, wenn es mehr Verkäufer gibt als Käufer sinkt der Preis bis dieses Gleichgewicht wieder hergestellt ist.
  • Es gibt nicht den EINEN Bitcoin Kurs, denn er kann von Börse zu Börse unterschiedlich sein.
  • Der Bitcoin Kurs ist starken Schwankungen unterlegen, weil das Handelsvolumen zum Beispiel im Vergleich zu Gold oder Aktien noch sehr gering ist.

Der durchschnittliche Bitcoin Kurs beträgt aktuell

9.258,00 Euro

Veränderung
1 Std. 0,21 % 1 Tag: -1,37 % 7 Tage: 0,98 %

(Quelle: Coinmarketcap.com)

Tatsächlicher Bitcoin Preis (Kurs + Gebühren) bei verschiedenen Anbietern:

Bitcoin Kursverlauf in Euro

Bitcoin Kurshistorie

Bitcoin Kurs: August 2019 startet furios!

Innerhalb der ersten Augustwoche durchbricht Bitcoin die 9.000 Euro, 10.000 Euro und schließlich auch die 11.000 Euro Marke! Woran liegt es? Mögliche Gründe sind der Handelstreit der USA mit China, der ein Einbrechen der Aktienmärkte zur Folge hat. Läuft der Bitcoin Kurs wirklich gegenläufig zu den gängigen Kapitalmärkten? Zumindest scheint es es so, denn als Aktien Mitte August wieder zulegen, verliert Bitcoin die Gewinne zunächst größtenteils wieder.

Am 16.8. verkündet verkündet “Bakkt“, das nach monatelanger Verzögerung, die mit Spannung erwarteten “Bitcoin Futures” am September zum Handel bereit stehen. Diese Termingeschäfte stehen regulären Investoren zur Verfügung und sind mit echten Bitcoin gedeckt. Welchen langfristigen Einfluss diese News hat wird sich zeigen. Kurzfristig reagiert der Kurs jedenfall positiv. Aktueller Stand Mitte August 2019: 9.500 Euro

Juli 2019 – Verschnaufspause?

Nach 5 Monaten in denen der Bitcoin Kurs jeweils zweistellig zugelegt hat, gibt es im Juli nun eine Verschnaufspause. In der Börsensprache würde man von “Gewinnmitnahmen” reden. Der Kurs fällt wieder deutlich unter die 10.000 Euro Marke bis auf gut 8.500 Euro. Tiefer geht es erstmal nicht. Auch das Handelsvolumen ist wieder deutlich geringer als noch in den Vormonaten. Interessant in diesem Monat: der Facebook Coin Libra hat die Regierungen der Welt aufgeweckt. US Präsendent Donald Trump twittert über Bitcoin, der US Kongress hat mehrere Anhörungen zum Thema Libra und Bitcoin und es gibt es Presseerklärung zum Thema. Diese Aufmerksamkeit gegenüber Bitcoin wäre noch ein paar Jahre zuvor undenkbar gewesen.

Juni 2019 – Bitcoin durchbricht 10.000 Euro! Wieder.

Nachdem Bitcoin Anfang Juni noch an der 8.000 Euro Marke kratzt, gibt es kurz darauf eine Abkühlung der Rallye: Verlusten im kleinen zweistelligen Prozentbereich. Doch tiefer als 6.700 Euro für einen Bitcoin geht es nicht, bevor wir Mitte Juni direkt wieder über die 8.000 schießen, dann 9.000 und schließlich am 25.06.2019 nach über 18 Monaten wieder über die 10.000 Euro! Bei knapp über 11.000 Euro ist erstmal Schluss, bevor Ende Juni eine Korrektur einsetzt.

25.06.2019

Unterdessen enthüllt Facebook seine Pläne zur “Libra” Kryptowährung. Der langfristige Einfluss wird sich allerdings noch zeigen. Ein unmittelbarer Einfluß auf den Bitcoin Kurs ist erst mal nicht zu sehen, allerdings befinden wir uns ja gerade in einem Aufwärtstrend.

Mai 2019: Bitcoin jetzt bei 5.000 6.000 7.000 Euro!

Eine Rallye jagt die nächste und der Kurs von Bitcoin durchbricht im Wochenrhythmus eine Hürde nach der anderen. Das erste Mal seit langer Zeit ist Bitcoin im Jahresvergleich positiv.

Nach dem Crypto Winter kommt der Crypto Frühling!?

Der Februar und auch der März 2019 enden mit immerhin jeweils ca. 10% Kursgewinn. Genug für die ersten Unkenrufe, die das Ende des Bärenmarkts herbei beschwören. Folgt also nun auf den Cryptowinter der Cryptofrühling? Der April macht ja bekanntlich was er will uns so startet er mit einem Paukenschlag: Innerhalb von einer Stunde springt der Bitcoin Kurs über 10% auf deutlich über 4.000 Euro. Und da auch der Rest des Aprils positiv endet ist die Zuversicht in der Bitcoin Gemeinde wieder sehr groß.

November 2018 – Januar 2019: Tiefstand

Der große Schock. Der Boden hält nicht und innerhalb eines Monats halbiert die der Preis für einen Bitcoin nochmal. Als Grund wird der Fork und anschließende “Hashwar” zwischen “Bitcoin Cash ABC” und “Bitcoin Cash Satoshis Vision” verantwortlich gemacht, aber wie so oft braucht es in Kryptoland nicht wirklich handfeste Gründe für deutliche Preisausschläge in irgendeine Richtung.
Bei einigen Firmen hinterlässt der sogenannte “Crypto Winter” inzwischen deutliche Spuren und es kommt zu Entlassungen bei Consensys (Ethereum Plattform Entwickler) und Bitmain (Mining).
Die Motivation in der Crypto Community ist allerdings ungebrochen: Außer dem Preis hat sich nichts geändert an den fundamentalen Gründen warum Bitcoin & Co wichtig sind für die Zukunft.

Während der Preis in dieser relativ langen Zeit ohne große Schwankungen bei ca. 3.200 Euro bleibt, entwickelt sich die Community weiter. Das Lightning Netzwerk erfreut sich immer größer werdenden Beliebtheit.

September 2018 – Mitte November 2018: Bitcoin stabil

fast zweieinhalb Monate bewegt sich der Bitcoin Kurs quasi nicht vom Fleck und bleibt konstant bei 5.600 Euro. Viele hoffen, dass nun der Boden gefunden ist. Sie sollten sich irren…

Juli 2018 – August 2018

Im Juli 2018 erbreitet sich erneut vorsichtiger Optimismus, der sich auch im Kurs widerspiegelt. Gründe sind vor allem kryptofreundliche Aussagen von regulierenden Behörden, so stuft zum Beispiel die amerikanische SEC Ethereum nicht als Wertpapier / Security ein. Sehr vielen ist inzwischen klar, das Bitcoin und Kryptowährungen nicht mehr verschwinden und die Entwicklung weiter voranschreitet. Weiterhin sieht es so aus, dass sich Bitcoin wieder ein wenig von den anderen Kryptowährungen absetzen kann. Die Bitcoin Dominanz (siehe unten), der in den letzten Monaten so gelitten hat, steigt wieder auf knapp 50%).

März – Juni 2018: Der “Bärenmarkt”

Der Crash im Dezember und Januar hat viele wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht: Bitcoin ist nach wie vor ein sehr volatiles und spekulatives Investment. Während Langzeit-Optimisten keinen Grund zur Panik sehen, haben sie viele “Erstkäufer” von Ende 2017 haben sich erstmal die Finger verbrannt mit Kryptowährungen. Die Stimmung auf dem Markt ist erstmal am Boden. Der Kurs testet mehrfach die 5.000€ Grenze hält aber und kann gegen Ende April sogar wieder etwas Boden gut machen. Das Zwischenhoch geht bis Anfang Mai (Höchstand sogar wieder bei 8.000 Euro), bis die Bären wieder die Oberhand bekommen und der Kurs wieder auf die psychologisch wichtige untergrenze von 5.000 Euro fällt.

Januar – Februar 2018: Es ist soweit… *pop* Die Blase ist geplatzt

Bereits Ende Dezember gibt es einen kleinen “Crash” (auch bekannt als “Kurskorrektur”) und auch Anfang Januar lässt der Bitcoin Kurs es erst einmal ruhig angehen. Unterdessen verliert Bitcoin aber weiter an Marktdominanz gegenüber allen anderen Kryptowährungen:

Anfang Februar kommt es dann noch dicker: Fast alle Kryptowährungen verlieren, teilweise bis 80 %. Bitcoin steht deutlich unter 6.000 Euro. Die Blase ist offiziell geplatzt! Oder nicht????
Fakt ist, diese Kurskorrektur ist die größte seit der MtGox Krise, aber realistisch gesehen ist der Tiefststand ein Rekordwert von vor 3 Monaten. Insofern also alles noch im Rahmen.

Dezember 2017: Bitcoin an der Börse, neuer Höchstand

Mit Spannung erwartet wird die erstmalige Listung eines Bitcoin-Futures an einer regulierten Börse (für Terminkontrakte – Futures). Bitcoin ist in der traditionellen Finanzwelt angekommen. Der Preis eines Bitcoins erreicht mit über 13.000 Euro ein neues Allzeithoch.

Mitte September 2017 – November 2017

Das war nur eine kurze Verschnaufpause beziehungsweise Preiskorrektur. Von Mitte September bis Ende Oktober verdoppelt sich der Bitcoin-Preis auf über 6.000 € und erreicht damit natürlich einen absoluten Höchststand. Anfang November gibt es es kleine Kurskorrektur: Als das angekündigte “Segwit2x”-Update abgesagt wird – weil es mangels Community-Support wohl zu einem dauerhaften Split von Bitcoin gekommen wäre, ist ein großer Teil des Marktes offensichtlicht enttäuscht und verkauft. Im Gegenzug steigt der Wert von “Bitcoin Cash” (ein Fork, entstanden aus der Unzufriedenheit mit der Bitcoin-Roadmap) um ein Vielfaches. Doch nach diesem kurzen Dämpfer geht der Preis weiter nur in eine Richtung: nach oben. Bitcoin ist definitiv im Mainstream angekommen, und immer mehr institutionelle Investoren springen auf den Zug auf. Sie sind wahrscheinlich auch für den Kursanstieg der letzten Monate verantwortlich.

September 2017: China schließt (vorläufig) alle Crypto-Börsen

Platz nun die Blase? Die “Peoples Bank of China” teilt vielen Börsen in China mit, dass sie den Betrieb zum Ende des Monats einstellen müssen. Ebenso werden zunächst “Initial Coin Offerings” aus Eis gelegt. Genau wie vor 2 Jahren führt der erneute “China-Ban” wieder zu heftigen Kursverlusten (-40 %). Die Erholung erfolgt langsam, ein neuer Boden scheint bei knapp unter 3.000 € gefunden zu sein.

Mitte Juli – Ende August 2017

Von wegen “die Blase platzt”: Innerhalb von 45 Tagen verdreifacht (!) sich der Preis für einen Bitcoin auf teilweise über 4.100 €. Grund ist die scheinbare Einigung in der Blocksize-Debatte. Das “Segregated Witness” (Segwit)-Update wird nun endlich aktiviert. Gleichzeitig wird ein Hardfork im November angestrebt. Zusammen sollen diese Änderungen (neben vielen weiteren Vorteilen) die Transaktionskapazität weit mehr als verdoppeln. Der Markt reagiert entsprechend und ein neuer Höchststand ist erreicht.

Anfang Juli 2017 – die Blase platzt?  Nicht!

Die Blocksize-Debatte, das heißt wie soll Bitcoin in Zukunft skalieren, erreicht ihren bisherigen Höhepunkt. Eine Spaltung in zwei Versionen mit unterschiedlichen Philosophien droht. Die daraus entstehende Unsicherheit im Markt reicht, um die gefühlte Blase, in der sich der gesamte Cryptocurrency-Markt befindet, platzen zu lassen. Innerhalb von ein paar Tagen verliert der Kurs 30 %. Zwischenzeitlicher Tiefstand: 1.690 € (noch einen Monat zuvor war dies jedoch der Höchststand…)

Juni 2017

Von wegen “pendelt sich bei unglaublichen 1.600 € ein”.  Wie sich im Juni 2017 herausstellt, war die zwischenzeitliche Korrektur nur eine kurze Verschnaufpause. Im Juni setzt der Bitcoin-Kurs seinen Höhenflug auf teilweise bis zu 2.400 € (!) fort, was quasi in einem Monat 40 % über dem bisherigen Höchstand ist. Die Blase ist deutlich zu spüren: Die Kurse quasi aller Cryptocurrencies boomen). Aber sie platzt (noch???) nicht.

April 2017 – Mai 2017

Nach 2015 und 2016 scheint auch 2017 ein gutes Jahr für Bitcoin zu sein Nach 2015 und 2016 scheint auch 2017 ein gutes Jahr für Bitcoin zu sein

Im April vermelden die Medien so gut wie jeden Tag neue Kursrekorde. Und nicht nur BTC-Jünger, die gesamte Kryptowährungsbranche ist in Goldgräberstimmung. Die “Altcoins” rütteln trotz der Kursgewinne von BTC an der Vormachtstellung von Bitcoin. Die “Marktkapitalisierung” von Bitcoin im Vergleich zum Altcoinmarkt fällt bis auf unter 60 % (bis dato machte Bitcoin > 90 % des Marktes aus). Mitte Mai pendelt sich der Kurs bei unglaublichen 1.600 € ein.

Anfang 2017

Auf die Jahresendrallye in 2016 folgt eine kräftige Kurskorrektur auf teilweise knapp unter 800 €. Bis Mitte Februar sind die 1.000 € allerdings wieder erreicht. Tatsächlich bleibt der Bitcoin Kurs das erste Mal für mehr als 30 Tage über der 1.000 Dollar-Marke.

August 2016 – Ende 2016

Das gesamte zweite Halbjahr von 2016 ist geprägt von relativ stetigen Kurssteigerungen, auf die im Dezember eine unfassbare Kursrallye folgt. Das Jahr schließt mit einem Bitcoin-Kurs von über 1.000 € doppelt so hoch wie noch im Sommer. Nachwirkungen des “Halvening”-Events im Juni und die ewigen Gerüchte von Kapitalflucht aus China sind die meistgenannten Gründe. Aufgrund des schwächeren Euros im Vergleich zu November 2013 ist Bitcoin auf Euro-Rekordwert. Der Dollar-Höchstwert wird nicht erreicht.

Juli 2016: Der Bitfinex Hack

Einer der größten Bitcoin-Börsen (Bitfinex) wird Opfer einer Hackingattacke und geht vorübergehend offline. Gestohlen werden gut 120.000 Bitcoin (70 Mio. $) aus den Konten der Anleger. Der Kurs reagiert drastisch mit einem Einbruch auf teils deutlich unter 500 €. Bitfinex verteilt die Verluste auf die Schulter aller Kunden (anscheinend sind sie dazu laut AGBs berechtigt), und verhindert vorerst den Kollaps. Ein zweites “MtGox” wird es zwar nicht, doch das Vertrauen ist wieder einmal erschüttert (“sorry for your loss”…).

Juni 2016

Der Juni hat es in sich. Ob die anstehende Halbierung der Block-Reward (“The Halvening”) für Miner der Grund für die Rallye ist oder Kapitalflucht der Chinesen aus dem Yuan, ist wie immer schwer nachzuvollziehen. Der Kurs steigt quasi täglich im zweistelligen Prozentbereich bis zum zeitweiligen Höchststand von 650 €. Die anschließende Korrektur verläuft ebenso heftig. Genauso plötzlich wie sie gestartet ist endet die Rallye danach aber wieder und der Kurs pendelt sich bei 600 € ein.

März – Mai 2016

Die Blocksize-Debatte ist zwar immer noch weit entfernt von jeglicher Lösung und die Anfeindungen zwischen den “Small-Blockern” und “Big Blockern” kaum zu ertragen. Der Bitcoin-Kurs bewegt sich allerdings konstant, wenn auch langsam, weiter nach oben und steht Ende Mai bei 400 €.

Januar – Februar 2016

Die schwelende “Blocksize-Debatte” hat die Bitcoin Community tief gespalten. Die daraus resultierende Unsicherheit selbst bei eingefleischten Verfechtern schlägt sich auch im Preis nieder. Nicht wirkloch volatil, aber doch deutlich unter dem Kurs von Ende 2015, dümpelt der Bitcoin-Kurs im Niemansland. Nicht zuletzt durch diese Unsicherheit ist von dem Kapital, das Venture Capital Unternehmen im ersten und zweiten Quartal 2015 noch zu Hauf in Bitcoin Unternehmen investierten, quasi nichts mehr zu sehen. Die Krise ist nach MtGox wahrscheinlich die bislang größte.

Dezember 2015

Auch zum Jahresende schaut die Entwicklung sehr gut aus. Der Bitcoin-Kurs schließt das Jahr 2015 mit einer Verdopplung gegenüber Ende 2014 ab. Vom schlechtesten Investment 2014 zur bestperformensten Währung in 2015. Das ist der ganz normale Bitcoin-Wahnsinn.

Oktober 2015 – November 2015

Genau wie im März steigt der Bitcoin Kurs fast täglich und schließt den Oktober mit über 50 % Gewinn bei über 300 Euro. Getrieben ist dieser Aufschwung größtenteils durch die chinesischen Bitcoin-Börsen. Im Gegensatz zum März ist aber neben den gestiegenem Kurs auch ein deutlich höheres Handelsvolumen zu beobachten (nicht nur auf den chinesischen Börsen ohne Handelsgebühr). Es gibt zwar auch viele neue gute News (unter anderem urteilt ein EU-Gericht, dass auf BTC-Käufe und -Verkäufe wie bei anderen Währungen keine Umsatzsteuer anfällt), aber “Fundamentals” haben den Bitcoin-Kurs noch nie gekümmert.

Höchstand ist Anfang November sogar 450 €, bevor diese Miniblase wieder platzt und sich der Bitcoin-Kurs auf 310 – 330 € einpendelt. Vorbei ist die monatelange Zeit mit geringer Volatilität. Tageskursänderungen im zweistelligen Prozentbereich sind an der Tagesordnung.

August 2015 – September 2015

Der “Griechenland-Hype” ist vorbei. Der Bitcoin-Kurs hält sich zunächst. Doch dann wird die schwelende “Blocksize-Debatte” (die Bitcoin-Gemeinde ist gespalten darüber, wie und ob Bitcoin technisch skalieren soll) immer präsenter. Nicht zuletzt durch Stress-Tests, die das Bitcoin Netzwerk an die Grenze der maximal möglichen Transaktionen pro Sekunde bringt, wird die Unsicherheit über die Zukunft von Bitcoin größer. Auch das Aufkommen von BitcoinXT als Lösung für das Erreichen der Kapazitätsgrenze trägt zur Unsicherheit bei. Der Bitcoin-Kurs verliert relativ schnell, bleibt dann aber über Monate in der 200 – 210 € Zone. Er ist somit leicht über dem Tiefststand, aber extrem konstant,  wenn man nur den Kursverlauf in 2015 betrachtet.

Juni – Juli 2015

Nach einer für Bitcoin-Verhältnisse langen Periode ohne viele Ausschäge nach oben oder unten steigt der Bitcoin-Kurs Mitte Juni bis Anfang Juli so gut wie jeden Tag und gewinnt innerhalb von drei Wochen über 30 % (von 210 Euro bis 280 Euro). Quasi niemand, der in 2015 Bitcoins gekauft hat, ist in den roten Zahlen. Die gleichzeitig stattfindenen Griechenland-Krisengespräche (“Grexit”) und die Kapitalmarktkontrollen in Griechenland werden von den Medien (vor?)schnell als Auslöser dieser Kurs-Rallye ausgemacht. Auch wenn einige Bitcoin-Börsen gesteigertes Interesse von griechischen Kunden vermelden und das Suchvolumen nach Bitcoin in Griechenland leicht ansteigt, liegt der wahre Grund wie so oft wohl im Dunkeln.

April – Juni 2105

Im Zeitraum von zweieinhalb Monaten hat der Kurs so wenig Volatilität wie es in der gesamten Geschichte von Bitcoin noch nicht vorgekommen ist. Der Bitcoin-Kurs bricht kaum aus dem 220 – 230 Euro-Bereich aus.

März 2015

Einer kurzen, aber steilen Kurs-Rallye von circa 210 Euro bis 280 Euro folgt ein fast genauso schneller Abstieg. Grund? Fehlanzeige.

Januar 2015

Bitcoin wird zum “schlechtesten Investment” in 2014 gekürt. Zu allem Übel beginnt der Januar noch mit einer Art Flash Crash, so dass ein Bitcoin teilweise für unter 200 € gehandelt wird. Bitcoin-Verfechter reden von “arbitrary timeframes”, schließlich ist der Kurs immer noch mehrere hundert Prozent im Plus, wenn man statt einem Jahr als Zeitraum zwei Jahre nimmt.

6. Oktober 2014: the “Bearwhale”

Nach monatelangem Abwärtstrend steht Bitcoin bei circa 315 Dollar (280 Euro), als etwas erstaunliches passiert. Ein Unbekannter stellt auf der Bitcoin-Börse Bitstamp eine Sell-Order für 30.000 Bitcoins zum Preis von je 300 Dollar ein, sprich er versucht, 9.000.000 Dollar für seine Bitcoins möglichst schnell zu realisieren. Da der geforderte Verkaufspreis relativ deutlich unter allen anderen Verkäufern ist, finden quasi keine anderen Order statt und der Bitcoin-Kurs bleibt über Stunden bei genau 300 Dollar, während die “Wand” im Orderbuch von Bitstamp aufgefressen wird und alle 30.000 Bitcoins aufgekauft werden. Auf reddit.com/r/bitcoin und bitcointalk.org wird der Verkäufer zum “Bear Whale” getauft und es enstehen skurile Memes zum Event des “Slaying of the Bear Whale”

Quelle: Christopher Steininger

Quelle: Christopher Steininger, http://btcartgallery.com/?p=2705

Juli 2014 – Oktober 2014

Aus dem Bitcoin-Ökosystem kommen viele gute Nachrichten, doch der Preis kennt nur eine Richtung: abwärts. Der Boden des Abwärtstrends wird vergeblich gesucht bei 600 $, 500 $. Und auch bei 400 $ raten Bitcoin-Jünger dazu, jetzt noch schnell “Cheap Coins” mitzunehmen, bis die “unasuweichliche” nächste Bubble ansteht. Logcharts und Regenbogencharts werden herangezogen, um den Eindruck der kurzen Korrektur im unaufhaltsamen Austieg des Bitcoin-Kurses aufrecht zu erhalten. Doch es wird klar, dass 2014 nicht das Jahr des Bitcoin wird…

Bunte Bitcoin Charts sorgen für Zuversicht, erweisen sich aber nicht als fundiert...

Bunte Bitcoin Charts sorgen für Zuversicht, erweisen sich aber nicht als fundiert…

Mai 2014 – Juni 2014

Der Bitcoin-Kurs macht dort weiter, wo er vor der MtGox Krise aufgehört hat: fast 50 % Steigerung in 2 Monaten auf über 500 €. Alle sind sich sicher, die Mt. Gox Krise ist überwunden, die “nächste Bubble” steht an. Doch es sollte das letzte große Hoch für eine lange Zeit werden.

März 2014 – Mai 2014

Die Ereignisse um die Bitcoin Börse MtGox werden durch alle Medien geschleift. Der Preis von einem Bitcoin halbiert sich quasi nochmal auf unter 350 €. Keine leichte Zeit für Bitcoin Enthusiasten. Aus allen Ecken kommen auf einmal “Hab-ich-doch-gleich-gesagt Experten”, denen der Untergang von Bitcoin nicht schnell genug gehen kann. bitcoinobituaries.com vermeldet in dieser Zeit 11 Nachrufe auf den Tod von Bitcoin von mehr oder weniger namhaften Journalisten. Doch der Untergang von MtGox hat auch etwas Gutes. Bitcoin wird erwachsener, Leute merken, dass Ihnen die Bitcoins nicht wirklich gehören, so lange sie nicht den Private Key besitzen.

Februar 2014 – MtGox implodiert

Nachdem schon 2013 User immer mal wieder Probleme beim Auszahlen von der beliebten Bitcoin Börse MtGox hatten, vermehren sich die Probleme. Immer mehr Nutzer können weder Dollar noch Bitcoin von der Börse abziehen. MtGox macht zunächst wie auch schon zuvor die Banken, mit denen sie arbeiten, verantwortlich. Doch am 7. Februar stoppt MtGox “temporär” alle Bitcoin Auszahlungen und macht einen Bug im Bitcoin Protokoll (Transaction Malleability) für die Problem verantwortlich. Der Kurs bricht innerhalb kürzester Zeit von ca. 850 € auf 650 € ein. Ende Februar geht die Seite schließlich komplett offline. Immer mehr Informationen kommen ans Tageslicht, vor allem aber die (inzwischen bestätigte) Tatsache, das knapp 800.000 Bitcoins von Usern schlicht nicht mehr da sind.

Dezember 2013 – Januar 2014

Innerhalb von 14 Tagen halbiert sich der Bitcoin Kurs bis auf 520 €, steht aber Anfang Januar schon wieder bei 880 € (weiterhin unterstützt durch den Willy Bot). Doch dann nimmt Bitcoins bis dahin größte Krise seinen Lauf…

Oktober – November 2013: die große Bitcoin Blase

Oktober und November 2013 wird, was den Bitcoin-Kurs angeht, zum ereignisreichsten Monat in der Geschichte (und wird es wahrscheinlich auch ewig bleiben). Innerhalb von zwei Monaten verzehnfacht sich der Bitcoin-Preis von knapp über 100 € bis knapp über 1100 €. Inzwischen ist es höchst wahrscheinlich, dass diese Rallye vor allem durch den im Willy Report (interessant!) aufgedeckten Bot seinen Ursprung hatte. Am 4. Dezember ploppt schlussendlich die bislang größte Bitcoin Blase.

tbc

22. Mai 2010: Bitcoin-Marktpreis das erste Mal ermittelbar

Noch weit, bevor es die ersten Bitcoin-Börsen gibt, auf denen der tatsächliche Marktpreis von Bitcoins bestimmt werden kann, findet über ein Bitcoin-Forum eine der ersten Transaktionen von Bitcoins gegen Realweltgüter statt. User laszlo bietet 10.000 BTC und möchte dafür zwei Pizzen geliefert bekommen. Er findet einen Abnehmer, der für die zwei Pizzen 41 $ bezahlt. Der erste Kurs für 1 BTC ist somit nicht mal ein halber Dollar Cent. Hier kann man sehen, welchen Gegenwert die zwei Pizzen nach heutigem Kurs hätten.

Disclaimer: Der Handel mit Kryptowährungen birgt ein hohes Risiko und kann bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Keine der hier aufgeführten Informationen sind als Anlageberatatung zu verstehen. Alle genannten Kurse sind ohne Gewähr. Bitte beachten Sie dazu auch den den Haftungsausschluss im Impressum.
Mit markierte Links sind 'Affiliate-Links', die uns dabei helfen diese Inhalte kostenfrei und ohne Werbebanner anbieten zu können.
Fragen? Blockchaincenter Telegram Gruppe