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Staking mit Ethereum 2.0

Kurzinfo: Ethereum Staking

  • Mit dem Übergang zu Proof of Stake gibt es nun die Möglichkeit ETH zu staken.
  • Dafür werden ETH in einem Staking Contract gebunden, die dafür Sorgen sollen, dass Staker (auch Validatoren genannt) sich beim Erzeugen der Blöcke an die Konsens Regeln halten, weil sie sonst verloren gehen können.
  • Dafür erhält der Staker eine Belohnung in Form von neu geschöpften Ether (ETH)
  • Für Staker bedeutet dies eine Rendite (aktuell knapp 5%) auf ihre Einlage, die davon abhängt wie viele Staker es insgesamt gibt.
  • Das Ethereum 2.0 Launchpad führt durch den relativen komplizierten Prozess ein Validator zu werden.
  • Empfehlung: Leichter geht es mit Anbietern gehen, welche die technische Seite übernehmen und nur die Einlage benötigen. Wir empfehlen hierfür Lido Staking.

Quick Start: Ethereum Staking mit Lido

  1. Kaufe ETH auf Bitvavo (falls do noch keine besitzt)
  2. Zahle ETH von Börse auf MetaMask Wallet aus.
  3. Besuche https://stake.lido.fi/ und verbinde dein Wallet (‘Connect Wallet’)
  4. Gebe den gewünschten Betrag in das Formular ein.
  5. Bestätige die Transaktion in deinem Wallet.

Sofort bist du berechtigt an einem Teil der Einnahmen die Lido durch Staking erzielt. Bonus: Die Ether sind zwar gesperrt, doch man erhält im Gegenzug den gleichen Betrag in stETH (Staked Ether). stETH hat in der Regel den gleichen wert wie ETH und kann normal verwendet werden.

Sehr einfach

Lido Staking

Lido ist ein Anbieter, der Ethereum 2.0 Staking auch für weniger technisch versierte ETH Halter ermöglicht.

  • Beliebiger Betrag möglich
  • Gestakte Ether sind jederzeit verfügbar (als stETH)
  • Einfaches Staking, lediglich MetaMask oder WalletConnect notwendig
  • größter Staking Anbieter
  • Vertrauen in Anbieter notwendig

Ethereum 2.0 Übergang zu Proof-of-Stake

Der Übergang zu PoS wird in verschiedenen Phasen über mehrere Jahre hinweg erfolgen. Phase 0 ermöglicht jedoch schon das Staking auf Ethereum 2.0 auf der sogenannten “Beacon-Chain”. Das ist eine Blockchain, die parallel zur aktuellen Ethereum (1.0) Chain läuft.

Die Beacon Chain aus Phase 0 ist am 1. Dezember 2020 live gegangen. Jeder hat nun die Möglichkeit, 32 ETH an einen speziellen Staking Contract zu schicken. Diese 32 ETH sind dann in Ethereum 1.0 eingefroren und man erhält 32 Ethereum 2.0 ETH. Diese können auf der alten Ethereum Chain zunächst nicht mehr verwendet werden.

Das allein reicht aber nicht aus, um ein Validator zu werden und dafür belohnt zu werden. Anders als bei anderen Staking Systemen wie zum Beispiel ‘Delegated Proof of Work’ ist Staking auf Ethereum kein passiver Vorgang, sondern erfordert die aktive Mitarbeit in Form von Software, die jeder Validator laufen lassen muss um Transaktionen zu validieren.

Mittlerweise gibt es jedoch Anbieter die Ethereum Staking als Service anbieten, so dass keine aktive Mitarbeit gefordert ist und auch kleinere Beträge als 32 ETH gestaked werden können. Unsere Empfehlung für Staking ist Lido

Mit der nächsten Phase, genannt “The Merge” (geplant im ersten Halbjahr 2022), wird die Ethereum Proof of Work Chain in die Proof-of-Stake Chain überführt. Von diesem Zeitpunkt an erhalten Staker als Rendite nicht nur die neu erzeugten ETH, sondern auch den Teil der Transaktionsgebühren die zuvor die Miner erhalten haben, die es ja dann nicht mehr gibt. Das heißt es ist zu erwarten, dass die Staking Rendite mit “The Merge” deutlich ansteigt. Aufgrund der Warteschlange für die Aufnahme von neuen Stakern könnte es sich lohnen bereits jetzt schon mit Ethereum Staking zu starten.

Wie kann ich ETH staken?

1. Staking durch Ausführung der Staking Software (als Beacon Node oder Validator Client) auf eigenem oder gemieteten Server

Grundvoraussetzung für diese Art des Staking sind 32 ETH und das Ausführen der Eth 2.0 Validatoren Software (Client Nodesoftware) auf einem Rechner der immer online ist. Es gibt verschiedene Anbieter dieser Nodesoftware, die bekanntesten sind:

  • Prysm Client von Prysmatic Labs
  • Nimbus
  • Teku
  • Lighthouse

Das Ethereum 2.0 Launchpad führt durch den mehrstufigen Prozess bis zum Staking auf Ethereum 2.0 und erfordert einiges an technischem Wissen.

2. Staking durch Allokierung bei entsprechenden Anbietern, die den aktiven Staking Job übernehmen wie zum Beispiel Börsen

Lido.Finance bietet mittlerweile Staking für Ethereum 2 auf Ihrer Plattform an. Dies hat den Vorteil, dass man sich nicht um die technische Implementierung kümmern muss. Außerdem ist es mit Staking auf Lido auch möglich viel weniger als die geforderten 32 ETH zu staken.

Wie funktioniert Staking mit Lido?

Lido ist ein Anbieter für Staking Protokolle. Für Ethereum unter Proof-of-Stake bietet Lido die Möglichkeit Ether (ETH) zu staken, ohne dass Nutzer sich um den komplizierten technischen Aspekt der Validierung von Ethereum Blöcken kümmern müssen. Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • es ist möglich weniger als 32 ETH zu staken
  • keine technische Expertise notwendig
  • ETH sind zwar gestaked und damit nicht verfügbar, man erhält jedoch als Ersatz einen Token stETH, der den gleichen Wert wie ETH besitzt. Man bleibt liquide.

Möglich macht Lido dies durch ein Netzwerk an professionellen Node-Betreibern, die sich quasi als technischer Anbieter für die Validierung von Ethereum Blöcken bewerben. Für Ihre Dienste werden sie mit einem Teil der erzielten Staking Rewards belohnt. Als Nutzer gibt man quasi einen kleinen Teil der erzielten Staking Rendite an diese technischen Dienstleister ab.

Der Prozess zum Staken mit Lido könnte nicht einfacher sein. Nutzer müssen ledigleich ihr Wallet mit der App verbinden und dann den gewünschten Betrag einzahlen. Sofort erhält man den Gegenwert in stETH und verdient eine Rendite.

Welche Rendite bringt das Staking in ETH 2.0?

Die Rendite des Staking Einsatzes hängt davon ab, wie viele Staker die 32 ETH Einlage leisten werden und damit die Ethereum 2.0 Beacon Chain validieren.

Angenommen es sind nur 1 Mio ETH, so wird man pro Jahr mit ca 5,76 ETH entlohnt (entspricht einer Rendite von 18,1%)

Validieren aber 30 Mio ETH die Ethereum 2.0 Chain so ist die Rendite ca. 1 ETH (3,3%) pro Jahr.

Kann ich auch mit weniger als 32 ETH zum Staker werden?

Ja, mit Anbietern, die den technischen Teil übernehmen und “pooled Staking” oder “liquid Staking” anbieten. Wir empfehlen hier Lido Staking. Nicht nur kann man dort mit weniger als 32 ETH staken, man erhält auch einen Ersatz Token ‘stETH’ der genausoviel Wert ist wie ETH.

Gibt es Risiken beim Ethereum Staking?

Ja. Es gibt zwei verschiedene Arten von Strafen. Verringerung der Staking Rewards und Teilverlust der Einlage (Slashing). Während die Verringerung der Belohnung auch schon bei geringen Problemen ein Thema ist, etwa wenn der Validator offline ist, ist Slashing für den normalen Nutzer eigentlich kein Thema, da es grobes Fehlverhalten voraussetzt.

Wenn jedoch fehlerhafte Blöcke vorgeschlagen werden oder Transaktionen doppelt vorkommen ist die Einlage von 32 ETH in Gefahr.

Das größte Risiko wird in der Anfangszeit die Ungewissheit sein, ob Ethereum 2.0 stabil läuft, keine Bugs oder Hackingattacken möglich sind.

Auch der Umstand, dass man zwar von Ethereum 1.0 zu 2.0 wechseln kann, aber nicht umgekehrt birgt ein Risiko.

Der Markt wird das Risiko einschätzen, denn je höher das Risiko umso weniger Staker und um so höher die Rendite.

Disclaimer: Der Handel mit Kryptowährungen birgt ein hohes Risiko und kann bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Keine der hier aufgeführten Informationen sind als Anlageberatatung zu verstehen. Alle genannten Kurse sind ohne Gewähr. Bitte beachten Sie dazu auch den den Haftungsausschluss im Impressum.
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