Die besten Krypto-Fonds für Privatanleger

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Das Wichtigste zusammengefasst:

  • Es gibt hunderte Kryptowährungen. Welche davon sind sinnvoll?
  • Ein Fondsartiger Krypto Index ist eine Zusammenstellung aus verschiedenen Kryptowährungen und erleichtet die Auswahl.
  • Diversifikation: Mit einem Krypto Index können Anleger statt in einzelne Kryptowährungen in den Gesamtmarkt investieren.
  • Die beste Möglichkeit, in mehrere Kryptowährungen gleichzeitig zu investieren bietet Bitpanda mit dem Bitpanda Crypto Index.

Bitpanda Crypto Index

Der Bitpanda Krypto-Index ist ein echter Index der mit tatsächlichen Kryptowerten gesichert ist. Es gibt drei verschiedene Indizes bestehend aus 5, 10, oder 25 Kryptowährungen. Der Bitpanda Crypto Index kann auch im Rahmen eines Sparplans gekauft werden

  • regulierter Krypto-Index mit 5, 10 oder 25 Kryptowährungen
  • monatliches Rebalancing
  • Sparplan Funktionalität
  • echte Coins als Rücklage
  • geringes Mindest Investment

eToro CryptoPortfolio

Das CryptoPortfolio bietet eToro im Bereich "Copytrading" an. Die Allokation der Coins erfolgt gemäß Marktkapitalisierung. Man kann auf eToro jedoch auch sehr leicht seinen eigenes Bündel zusammenstellen. 75% der privaten CFD-Konten verlieren Geld. Kryptoassets sind hochvolatile unregulierte Anlageprodukte. Kein EU-Anlegerschutz.

  • große Plattform, einfache Bedienung
  • viele Einzahlmöglichkeiten auch PayPal
  • geringe Gebühren
  • Mindestinvestition 5.000 Euro
Plus500 Krypto 10 Index

Krypto 10-Index

Plus500 bietet den 'BITA Crypto 10 Index' der deutschen BITA GmbH als CFD Instrument zum Handeln an. Enthalten sind die Top 10 Kryptowährungen wobei kein Coin mehr als 25% Gewicht haben darf. Aktuell besteht er zu 25% auf BTC, zu 25% aus ETH und ca. 20% aus XRP. Die restlichen 30% sind die restlichen Top 10.

  • benutzerfreundliche Einrichtung
  • monatliches Rebalancing
  • seriöser Herausgeber des Index (BITA)
  • reines Finanzinstrument (CFD) zum Handeln, keine Auszahlung der Coins möglich
  • 80.5% der CFD-Kleinanlegerkonten verlieren Geld.

Was sind Krypto-Fonds?

„Bitcoin ist das Original!”, „Ethereum ist am Vielfältigsten!“, „XRP könnte Geldtransfer revolutionieren!”. So lauten gängige Meinungen. Aber welche Kryptowährung ist denn nun wirklich am besten? Auf welche Coins sollten Anleger setzen? Aktuelle Stärken und Schwächen der jeweiligen Coins sind leicht ermittelbar. Die zukünftige Entwicklung einzelner Währungen lässt sich jedoch nicht vorhersagen. Das ist erst recht nicht bei deren Wert der Fall. Als eine der möglichen Lösungen gelten Krypto-Fonds (oder auch als Krypto Index bekannt).

Wer sich mit Finanzprodukten jeglicher Art beschäftigt, stößt schnell auf den Begriff der Diversifizierung. Das bedeutet nichts anderes als dass Investitionen auf mehr als ein Angebot verteilt sind. Anstatt einen großen Teil oder gar das gesamte Vermögen in eine Firma zu stecken, kaufen Anleger einen „Korb“ (genannt Index) von Aktien. Negativschwankungen einzelner Wertpapiere lassen sich so über das gesamte Portfolio hinweg und durch eine lange Haltedauer sehr gut ausgleichen.

Experten aus allen Bereichen (Verbraucherschutz, Banken, Berater) raten Privatanlegern zu Indexfonds, weil sie damit auf den gesamten Markt wetten und nicht auf den Erfolg einzelner Firmen. Die üblichste Empfehlung lautet, Fonds 10 – 15 Jahre zu halten. Berechnungen zeigen, dass die meisten Fonds in diesem Zeitraum Gewinn machen.

Das „klassischste“ Paket für Anleger sind Fonds aus Aktien, Anleihen und/oder anderen Wertpapieren. Mit ihnen sparen sich Investoren die mühsame Arbeit, Angebote zu recherchieren und selbst stückweise zusammenzutragen. Da bei jedem Einzelkauf Erwerbskosten in nicht unerheblicher Höhe anfallen, senken Fonds automatisch die anfängliche Investition. In Kombination mit niedrigen Verwaltungskosten wie beispielsweise bei ETFs sind diese Anlagen extrem lohnenswert.

Krypto-Fonds setzen ebenfalls beim Prinzip Risikostreuung an. Anstatt beispielsweise nur Ethereum zu halten, bündeln sie verschiedene Kryptowährungen und Token. Ist der Kurs eines Coins extremen Schwankungen ausgesetzt, kann die Masse an anderen Coins den Verlust auspendeln. Ähnlich sieht es aus, wenn eine Kryptowährung scheitert. Es besteht keine Sicherheit, dass gewisse Coins auch noch in zehn Jahren verfügbar sind. Aber dass der gesamte Markt der Kryptowährungen in zehn Jahren verschwunden ist, erscheint unwahrscheinlicher. Was ist, wenn schon früh die Potentiale von Kryptowährungen erkannt sind, aber die Käufer einfach nur auf das falsche Pferd setzen, während der Markt vorbeizieht?

Ein diverses Portfolio, das zu geringen Gebühren erworben wurde, stellt die beste Versicherung gegen Risiken dar. Wer sich dabei für einen Krypto Index entscheidet, hat als Privatanleger mehrere Optionen zur Auswahl. „Echte“ Fonds, die Wertpapiere ausstellen, finden sich nicht darunter.

Beispiel: BITA Crypto 10 Index von Plus500 (Stand: Mai 2020)

Bitpanda bietet den ersten echten Krypto-Fonds (oder Krypto-Index) für Privatanleger an

Es überrascht, dass bisher kein Anbieter in einem hochregulierten Bankenland wie Deutschland einen genuinen Krypto-Fonds für Privatanleger bereitstellen konnte. Die Gründe sind vielfältig.

Zum einen liegt dieser Mangel an den steuerlichen Regularien zu Bitcoin & Co. Gewinne und Verluste zu ermitteln und entsprechend zu versteuern, ist bereits mit einem eigens zusammengestellten Portfolio kein Zuckerschlecken. So sind beispielsweise Gewinne aus Kryptowährungen, die über ein Jahr gehalten wurden, steuerfrei.

Zum anderen ist der Kerngedanke von Kryptowährungen, sich von zentralen Institutionen zu lösen. Besitzer dürfen und sollen ihre Coins selbst verwalten. Risikostreuung, wie sie Anbieter von Aktienfonds für Kunden erfolgreich betreiben, können Krypto-Anleger durch den Kauf verschiedenster Währungen und Token selbst durchführen.

Bei vielen Pseudo-Fonds erfolgt regelmäßiges Rebalancing in automatisierter Form. Sie werden jedoch nicht aktiv gemanagt und ähneln damit am ehesten ETFs. Anbieter wie Bitpanda sprechen ausdrücklich davon, dass sie ihre Fonds an „Indexen“ ausrichten und nicht aktiv Assets veräußern oder hinzufügen.

Der Bitpanda Crypto Index als fondsähnliches Investment Instrument für den breit gefächerten Einstieg in Kryptowährungen schließt diese Lücke nun.

Krypto-Fonds-Alternative für Privatanleger: Krypto Index

Ein Krypto Index istZusammenstellungen aus mehreren Kryptowährungen und Token, die von Investitionsplattformen, Börsen und Start-ups angeboten werden.

Sie sind explizit nicht als „Fonds“ ausgeschrieben, da mit dem Investment nicht die gleichen Ansprüche wie bei den gesetzlich stark regulierten Wertpapierportfolios einhergehen. Das entlässt die Anbieter zwar nicht aus ihrer Haftung. Sie bekommen dadurch jedoch einen größeren Spielraum in der Gestaltung ihrer Produkte. Die Zusammenstellung, sprich die prozentuelle Zusammensetzung der Kollektion, erfolgt durch den Anbieter selbst oder durch externe Portfolio-Manager. Viele Plattformen fordern Interessenten explizit zur Bewerbung auf, um sich so die besten Talente zu sichern.

Der größte Vorteil eines Krypto Indexes sind neben der Bequemlichkeit die Kosten. Wer mehrere Kryptowährungen auf einmal erwirbt, spart sich pauschale Kaufgebühren.

Zusammengefasst: Varianten von Krypto-Fonds für Privatanleger

Krypto-Fonds für Privatanleger gibt es in drei Ausprägungen.

Anbieter verwaltet FondsGebündelter Kauf von KryptowährungenSelbst zusammengestelltes Portfolio
Beispiel: Krypto 10 Index

Vorteile
  • automatisches Rebalancing
  • kein technisches Know how erforderlich
  • Vergleichbar mit Fonds

Nachteile

  • Höhere Gebühren
  • keine eigenen Coins
Beispiel: Bitpanda Crypto Index

Vorteile
  • Man kauft tatsächliche Kryptowährungen
  • Gebühren geringer

Nachteile
  • Vorgegebene Gewichtung


Vorteile
  • Eigene Gewichtung möglich
  • Steuerlich am einfachsten

  • Nachteile
    • Kein Rebalancing
    • aufwändiger

Krypto-Fonds, die der Anbieter verwaltet

Diese Art von Bündeln ähneln Fonds am meisten. Kunden erwerben sie als geschlossenes Paket über die jeweilige Plattform mit Entry Fee und verwalten sie dort. Als Kaufbestätigung erhalten die Neu-Besitzer in den meisten Fällen einen Token, der frei handelbar sein kann, aber nicht muss.

Analysen im Account zeigen auf, welche Gewinne und Verluste das Bündel gemacht hat. Auszahlungen erfolgen zum überwiegenden Teil in Fiat-Währung.

Der Anbieter hält den Fonds an Kryptowährungen für den Kunden in Hot und Cold Storage Wallets (inklusive Rebalancing). Dafür fallen Service- oder Portfolio-Management-Gebühren an. Ein Verkauf ist möglich, entweder zurück an die Plattform, oder in der Form eines Weiterverkaufs an andere Kunden. Meist zahlen Kunden ein Exit Fee.

Die einzelnen Kryptowährungen sind somit nicht transferierbar, zum Beispiel in die eigenen Wallets. Die Verantwortung für die sichere Aufbewahrung liegt ausschließlich beim Anbieter. Der Kunde muss auf dessen Expertise vertrauen.

Gebündelter Kauf von Kryptowährungen als Krypto Index

Der einzige Zweck der Bündelung bei dieser Variante besteht darin, die Kaufkosten für mehrere Kryptowährungen zu reduzieren. Ist der Kauf vonstatten gegangen, halten Besitzer die Währungen manchmal sogar in ihren individuellen Wallets beim jeweiligen Anbieter (nicht beim Bitpanda Crypto Index, hier hält der Anbieter die Coins im Hintergrund)

Diese Form kommt vorwiegend von Börsen. Achtung: Neben den Bündelungen für Privatanleger existiert häufig eine Profi-Variante. Beispielsweise bietet Coinbase Bundle (privat) und Custody (insitutionell) an.

Großer Nachteil der Kaufbündelung ist die fehlende Individualisierung. Bisherige Angebote geben die Kryptowährungen in den Bündeln vor und ermöglichen Käufern keine persönliche Zusammenstellung.

Selbst zusammengestelltes Portfolio

Privatanleger, die die Kontrolle über ihre Währungen behalten und individuelle Schwerpunkte setzen möchten, können sich ihr Portfolio selbst zusammensetzen.

Denn einfachste Art und Weise, Risikostreuung zu betreiben, liegt in der Selbstinitiative. Der Grundgedanke von Kryptowährungen besteht in der eigenen und damit unabhängigen Verwaltung der gehaltenen Assets. Wer sich selbst kümmert, braucht keine Bank – oder wie in diesem Fall keine Drittanbieter. Zusätzlich spart man sich so die Management-Gebühren.

Welche Währungen in Frage kommen und vor allem in welcher Gewichtung, hängt von der individuellen Situation ab. Die oben genannten Provider geben sicherlich eine gute Grundorientierung. Wichtig ist aber, sich selbst zu informieren über:

  • die Charakteristika der einzelnen Coins
  • das damit verbundene Potential
  • die Erwerbs- und Verkaufskosten der Börsen
  • die Handelbarkeit von Coins und Tokens
  • die richtige und sichere Aufbewahrung
  • den besten Zeitpunkt zur Betrachtung und möglichen Umstrukturierung des eigenen Portfolios

Weitere Anbieter von Krypto-Fonds

iconomi

  • große Auswahl: 34 Bündel mit jeweils einer hohen Anzahl an Kryptowährungen
  • unfreundlicher Kundenservice im Test

Freshwealth

  • drei Bündel mit jeweils den Top 5 / 10 / 20 Kryptowährungen
  • Empfehlung für Nutzer, die aktives Fondsmanagement wünschen

coindex

  • einziger deutscher Anbieter
  • startet im Frühjahr 2020

Echte Krypto-Fonds mit Wertpapieren

Genuine Fonds, die Kryptowährungen in der Aufstellung haben, kommen vorrangig institutionellen und semi-privaten Anlegern zugute. Denn viele Organisationen dürfen gar nicht in Kryptowährungen investieren. Der Umweg über regulierte Fonds ermöglicht es ihnen trotzdem.

Das führt teilweise zu absurden Offerten, wie zum Beispiel Fonds, die ausschließlich Bitcoin enthalten. Entlang der Gebührenkette verdienen die Anbieter fleißig mit. Krypto-Fonds, die Wertpapiere laut gesetzlicher Definition ausstellen, existieren derzeit in zwei Formen.

Krypto-Fonds mit Kryptowährungen

Sie ermöglichen die Investition in eine oder mehrere Kryptowährungen. Der Provider hält die Coins für den Anleger, meist in einer Mischung aus Hot und Cold Storage Wallets. Wer einen Anteil erwirbt, bekommt eine entsprechende Bestätigung. Sie entspricht dem Wertpapier, das klassischen Fondsbesitzern ausgestellt wird. Mindestinvestitionen von 10.000 bis 25.000 Euro sind keine Seltenheit.

Eine Übersicht der wichtigsten Profi-Fonds hat Das Investment.

Krypto-Fonds mit Krypto-Unternehmen

Sie bieten die Investition in Krypto-Firmen. Besitzer sind somit nur indirekt oder gar nicht an Kryptowährungen beteiligt. Aktuell ist die Angebotssituation in Deutschland überschaubar. Produkte kommen nur von Vontobel (Partizipationszertifikat Solactive Blockchain Technology Performance-Index) und HansaInvest (Chainberry Equity). Dafür stehen diese Investitionsmöglichkeiten auch Privatanlegern offen.

Fazit

Der Markt für Risikostreuung auf Knopfdruck ist noch ganz am Anfang. Fonds, wie sie dem Gesetz nach definiert sind, nehmen erst gar keine Privatanleger an. Oder wenn sie es tun, verlangen sie Summen, die für die meisten Krypto-Interessenten nicht zu leisten sind. Wie so oft bei Kryptowährungen ist selbst gebaut die beste Alternative. Für die, die sich Zeit sparen möchten und Input von außen suchen, stellen Krypto-Bündel einen guten Kompromiss dar.

Sollten sich neue Angebote ergeben, ergänzen wir diese selbstverständlich im Artikel.

Disclaimer: Der Handel mit Kryptowährungen birgt ein hohes Risiko und kann bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Keine der hier aufgeführten Informationen sind als Anlageberatatung zu verstehen. Alle genannten Kurse sind ohne Gewähr. Bitte beachten Sie dazu auch den den Haftungsausschluss im Impressum.
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