Hardware Wallets

Hardware Wallets – Zusammenfassung

  • Hardware Wallets vereinen größtmögliche Sicherheit mit Bequemlichkeit bei der Verwaltung von Kryptowährungen.
  • Sie gelten als sicher, weil der “Private Key” in der Hardware verbaut ist und Nutzer sie selbst mit unsicheren Geräten (Computer oder Smartphone) nutzen können.
  • Hardware Wallets unterscheiden sich vor allem im Bedienungskomfort und der Anzahl der unterstützten Coins. Die Sicherheitskonzepte ähneln sich.
  • Empfohlen sind die Hardware Wallets von Ledger (Nano S und Nano X) und Trezor (Trezor One und Model T), die es jeweils in zwei Preiskategorien mit unterschiedlichem Komfort gibt. Die Sicherheit ist gleich.

Ledger Nano X

Das Ledger Nano X bietet ein größeres Display und mehr Speicher als das Ledger Nano S und eine drahtlose Verbindung

  • Bluetooth-fähig, somit erstmalig mit dem Handy verwendbar
  • Display doppelt so groß wie Ledger Nano S
  • umfangreicherer Speicher, um noch mehr Kryptowährungen gleichzeitig zu verwalten
119,00 €

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Günstigste Empfehlung

Ledger Nano S

Das günstige Hardware Wallet bietet Nutzern alles, was sie zur langfristigen Aufbewahrung von Bitcoin, Ethereum & Co. benötigen

  • große Auswahl an kompatiblen Kryptowährungen
  • günstigstes empfohlenes Hardware Wallet
  • bewährte Sicherheit
  • nur wenige Kryptowährungen können gleichzeitig verwaltet werden
59,00 €

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Trezor Model T

Die Premiumvariante von Trezor bietet mehr Speicher und einen Touchscreen.

  • umfangreicherer Speicher, um noch mehr Kryptowährungen gleichzeitig zu verwalten
  • unterstützt mehr Kryptowährungen als das Trezor One
  • Firmware wird bei Einrichtung auf das Gerät gespielt
  • teurer als das leistungsstärkere Vergleichsmodell Ledger Nano X
ca. 180 €

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Trezor One

Das kompakte Hardware Wallet bietet alle wichtigen Features und einen großen Bildschirm zu einem gutem Preis.

  • relativ günstig bei gutem Komfort
  • schon sehr lange am Markt, bewährte Sicherheit
  • größeres Display als vergleichbarer Ledger Nano S
  • Weniger unterstützte Kryptowährungen als Ledger
59,00 €

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Von Hardware Wallets unterstützte Coins - Vergleich

Wer als Besitzer von Kryptowährungen wie die eigene Bank agieren will, braucht zur Aufbewahrung der erworbenen Coins ein Wallet. Zur Auswahl stehen verschiedene Optionen. Beispielsweise gibt es mobile Apps fürs Handy, Software für den Laptop und Browser-Erweiterungen. Als sicherste Aufbewahrungsstelle gelten jedoch Hardware Wallets. Das hat mehrere Gründe:

  • Hardware Wallets sind Geräte.
  • Sie sind nicht mit dem Internet verbunden (Cold Storage).
  • Der Private Key ist ausschließlich auf dem Gerät gespeichert und kann nicht extrahiert werden.
  • Transaktionen werden zunächst online angestoßen, und offline signiert.

Für Käufer, die eine langfristige und sichere Aufbewahrungsmöglichkeit für ihr Krypto-Vermögen suchen, sind Hardware Wallets daher das A und O. Doch welches ist das geeignetste? Welches bietet Besitzern den größten Mehrwert?

Prinzipien von Hardware Wallets

Um das beste Hardware Wallet zu wählen, ist es zunächst wichtig, ihre Prinzipien zu verstehen.

Hardware Wallets gleichen anderen Wallets in der Zugangsmethode zu den Coins. Kein Wallet bewahrt tatsächlich die Coins auf. Stattdessen speichern die Geldbörsen den privaten Schlüssel, mit dem sich die damit verbundenen Coins jederzeit erschließen lassen. Bei Hardware Wallets ist dieser Key grundsätzlich nur auf dem Gerät zu finden. Auch Desktop Wallets speichern Private Keys nur auf dem verbundenen Gerät.

Der Unterschied, der Hardware Wallets so sicher macht, besteht in der Verbindung zum Internet. Als separate Geräte sind sie zu keinem Zeitpunkt online. Besitzer, die Transaktionen ausführen möchten, stoßen sie online an. Erst die Offline-Signatur mit dem Gerät gibt sie zur Ausführung frei. Das macht Hardware Wallets so gut wie unhackbar.

Als besonderer Sicherheitsmechanismus gilt dabei, ob das Digitalportemonnaie über einen Bildschirm verfügt. Die Anzeige ermöglicht es beispielsweise zu überprüfen, ob die angezeigte Empfängeradresse in der Computersoftware mit der Adresse des Wallets (= Public Key) übereinstimmt. So lassen sich Manipulation durch Drittparteien ausschließen.

Auf fast allen Geräten sind manuelle Bedienelemente angebracht. Das stellt sicher, dass nur Besitzer zu Akteuren werden. Denn erst das Drücken dieser Knöpfe gibt Transaktionen final frei. Für den Fall, dass Diebe das Wallet erbeutet haben, schützt eine PIN vor unbefugtem Zugriff. Damit wird das Wallet in fremden Händen nutzlos.

Weil kein Gerät vollkommen sicher vor technischem Ausfall oder Diebstahl ist, wurde die sogenannte Recovery oder Seed Phrase eingeführt. Dabei handelt es sich um eine Zusammenstellung von 12 bis 24 Begriffen, die Wallet-Besitzer bei der Inbetriebnahme definieren. Ist das Gerät kaputt oder nicht verfügbar, lassen sich die verbundenen Coins auf einem anderen Wallet wiederherstelllen. Das Recovery Sheet, das die Begriffe enthält, sollte gut aufbewahrt und niemals digitalisiert werden. Diese Vorgehenweise kombiniert die Vorteile von Hardware und Paper Wallets.

Kriterien zur Auswahl

Bei der Auswahl des richtigen Hardware Wallets sollten Käufer darauf achten, dass das Hardware Wallet zu ihren Bedürfnissen passt. An oberster Stelle steht dabei (neben der Sicherheit), welche Coins und Tokens auf dem Wallet gespeichert werden können.

Wer beispielsweise nur Bitcoin besitzt, wird Wallets mit Support für nur wenige Kryptowährungen in die Auswahl einbeziehen. Oft tritt jedoch der Fall ein, dass das Hardware Wallet als Speicherort für ein breit aufgestelltes Krypto Portfolio dienen soll.

Kryptowährungen mit großer Marktkapitalisierung sind in den meisten Wallets abgedeckt. Das sind üblicherweise Bitcoin, Ethereum und zunehmend Ripple. Hinzu kommen etliche Token, vor allem auf Ethereum ERC-20 Basis. Die Marktführer unter den Wallets unterstützen Hunderte von Coins.

Zur Bedienung der Wallets braucht es eine geeignete Software. Top-Anbieter wie Ledger und Trezor liefern eigene Programme mit. Doch auch mit vielen anderen Applikationen und Browsererweiterungen lassen sich die Coins auf seinem Hardware Wallet verwalten. Über entsprechende Kabel können Hardware Wallet auch mit dem Handy verbunden werden. Beim Ledger Nano X ist das sogar über Bluetooth möglich.

Preislich geht es bei etwa 35 Euro für Wallets mit begrenzter Funktionalität los. Für das teuerste Wallet fallen aktuell 180 Euro an. Bedenkt man, wie die Geräte für Sicherheit sorgen, handelt es bei größerem Kryptovermögen um gut investiertes Geld.

Weitere Kriterien für Hardware Wallets sind:

  • Größe und Gewicht, sprich wie portabel die Geräte sind
  • ob sie über USB oder drahtlos bedient werden können
  • Sicherheitsmerkmale wie beispielsweise ein Bildschirm
  • ob der Kundenservice inbegriffen ist

Inbetriebnahme von Hardware Wallets

Wenn das Gerät eintrifft, sollten es Käufer zunächst auf mögliche Manipulationen überprüfen. Das gilt sowohl für die Hardware, die intakte Siegel an der Verpackung aufweisen sollte, sowie für die Software. Ledger zum Beispiel lässt Kunden die Firmware auf Einwirkungen überprüfen. Befindet sich Schadsoftware auf dem Gerät, kann es nicht in Betrieb genommen werden.

Im nächsten Schritt werden Recovery Phrase und PIN festgelegt. Achtung: Die Recovery Phrase sollte gut aufbewahrt und niemals in der Cloud abgelegt werden! Bei Wallets, die eine eigene Software zur Verfügung stellen, verwalten Besitzer das Gerät damit. Geräte ohne eigene Desktop oder Mobile Hardware Wallet Software lassen sich mit gängigen Applikationen oder Browser-Erweiterungen verknüpfen.

Achtung: Hardware Wallets sollte man niemals gebraucht oder von einem Drittanbieter kaufen. Das stellt sicher, dass kein anderer Zugriff auf die Recovery Phrase hat.

Ergebnis und Empfehlung

Im Test der Hardware Wallets stechen zwei Anbieter klar heraus: Ledger und Trezor. Krypto-Käufer, die ihre Coins gut verwahrt wissen wollen, sind mit den Geräten der beiden Marken sehr gut bedient. Denn die Unterschiede in den Eigenschaften sind gering. Ledger hat jedoch preislich wie in der Anzahl der unterstützen Kryptowährungen leicht die Nase vorn.

Beide Hersteller führen sowohl ein Standard- als auch ein Premium-Modell. Neulinge haben mit dem Ledger Nano S und dem Trezor One alles, was zu einer sicheren und einfachen Verwahrung nötig ist. Wer es etwas umfangreicher braucht, greift auf Ledger Nano X und Trezor Model T zurück.

Das einzige Wallet, das beiden preislich und technologisch nahekommt, ist KeepKey. Zur weiteren Konkurrenz auf dem Markt ist der Abstand jedoch groß. Die Geräte von Archos, Digital BitBox, OpenDime, Coolwallet, BitLox und Secalot bieten jeweils bestimmte Vorteile und sind daher nur bei vorliegendem Interesse empfehlenswert. Im Preis rangieren sie von sehr günstig bis teuer.

Mit der Entscheidung für ein Hardware Wallet sichern Käufer ihre Coins langfristig. Wer bereits bei der Auswahl und später bei Konfiguration und Backups auf Sicherheit achtet, erreicht mit jedem Modell das Ziel. Bieten Geräte dann noch zusätzliche Merkmale wie bei Ledger und Trezor, werden Käufer wirklich zu ihrer eigenen Bank.

KriterienLedger Nano SLedger Nano XTrezor Model TTrezor OneKeepKey
Gewicht16,2 g34 g16 g12 g54,4 g
Abmessungen56.95 mm x 17. 4mm x 9.1 mm72 mm x 18.6 mm x 11.75 mm64 mm x 39 mm x 10 mm Size: 60mm x 30mm x 6mm60 mm x 30 mm x 20 mm
SchnittstelleUSBdrahtlos über Bluetooth oder USBUSBUSBUSB
Bildschirmjajaja (Touchscreen)jaja
Software- Ledger Live App
- kompatibel u. a. mit MyEtherWallet
- Ledger Live App
- kompatibel u. a. mit MyEtherWallet
- Trezor Bridge
- kompatibel u. a. Mit MyEtherwallet
- Trezor Bridge
- kompatibel u. a. Mit MyEtherwallet
- kompatibel mit Electrum und Mycelium
- daneben gibt es eine eigene Chrome App
Sicherheitsmerkmale- eigenes Betriebssystem
- Smartcard Chip
- Recovery Phrase aus 24 Begriffen
- eigenes Betriebssystem
- Smartcard Chip
- Recovery Phrase aus 24 Begriffen
- verschlüsselte Bluetooth-Verbindung
- Recovery Phrase aus 12 bis 24 Begriffen- Recovery Phrase aus 12 bis 24 Begriffen- kein Betriebssystem
- Recovery Phrase aus 12 Begriffen
PreisAb 59,00 €Ab 119,00 €Ab 180,00 €Ab 83,00 €Ab 69,00 €
ZahlungsoptionenKreditkarte, PayPal, BitPayKreditkarte, PayPal, BitPayKreditkarte, BitcoinKreditkarte, BitcoinKreditkarte, Paypal, Kryptowährungen
Bestelldauerbis zu 5 WerktageVorbestellung möglichkeine Angabekeine AngabeLieferung aus USA (Zollgebühren!)
Kundenserviceverfügbar in „verschiedenen Sprachen“verfügbar in „verschiedenen Sprachen“ja jakeine Angabe
Sonstiges- 20 Passphrasen sind vom User selbst wählbar
- Chrome oder Chromium notwendig
- per OTG-Kabel mit Android nutzbar
- HD
- 20 Passphrasen sind vom User selbst wählbar
- Chrome oder Chromium notwendig
- per OTG-Kabel mit Android nutzbar
- HD
- per OTG-Kabel mit Android nutzbar
- digitales Identitätsmanagement
- Firmware wird bei Einrichtung auf das Gerät gespielt
- HD
- per OTG-Kabel mit Android nutzbar
- digitales Identitätsmanagement
- Firmware wird bei Einrichtung auf das Gerät gespielt
- HD
- ShapeShift-Integration
- anpassbare Transaktionsgeschwindigkeit
- HD
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