ICON

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ICON (ICX)

Ziel: Südkoreanisches Ethereum

Kurs für 1 ICX
1,13 €

-14,52 %

Rank: 129 - Market Cap: 0,77 Mrd. €
  • sehr kompetitive Staking-Rewards
  • aufstrebendes DeFi-Ökosystem
  • schicken Benutzeroberflächen (DeFi für die Massen)
ICON Kursverlauf
ICON (ICX) kaufen auf diesen Börsen:
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Preis für 1 ICX
1,15 €

inkl. Gebühren

Anzahl Coins: 61 Features: Zahlungsmethoden:
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Preis für 1 ICX
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Anzahl Coins: 343 Features: Zahlungsmethoden:
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Preis für 1 ICX
1,17 €

inkl. Gebühren

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Anzahl Coins: 433 Features: Zahlungsmethoden:
Huobi ist vor allem in China beliebt
Anzahl Coins: 359 Features: Zahlungsmethoden:
OKEx ist eine große chinesische Kryptobörse



Anzahl Coins: 311 Features: Zahlungsmethoden:

ICON - Interoperabilität zwischen Blockchains

  • Icon ist eine dezentrale Smart-Contract-Plattform und wird auch als “Südkoreas Ethereum” beschrieben.
  • ICX, Icons Kryptoasset, soll in Südkorea als Zahlungsmittel Verwendung finden. Der Zahlungsanbieter Danal Fintech hat angekündigt, ICX in seine Bezahllösung zu integrieren
  • ICX wird wie bei Ethereum als “Crypto Fuel” für Smart-Contracts verwendet. Ebenfalls fungiert  ICX mittlerweile als Sicherheitspfand für erste auf Icon basierende DeFi-Applikationen (siehe Balanced DAO). 
  • Icons Hauptziel besteht darin, verschiedene Blockchains miteinander zu verknüpfen (Hyperconnect the World). Dabei soll Icon als eine Art Aggregator-Chain für andere Blockchains funktionieren.
  • Icon sieht sich selbst auch als eine digitale Nation der Zukunft.

Alleinstellungsmerkmale von ICON

  • sehr kompetitive Staking-Rewards
  • aufstrebendes DeFi-Ökosystem
  • schicken Benutzeroberflächen (DeFi für die Massen)
  • Fokus auf Interoperabilität zwischen Blockchain, mit dem Ziel, eine Aggregator-Chain verschiedener Blockchains zu werden (Blockchains der Blockchains)

ICON: Technische Besonderheiten

  • Icon basiert auf einem Delegated Proof-of-Stake/Contribution. Mittlerweile gibt es über 140 weltweit verteilte P-Reps, wovon 22 Main P-Reps den Blockchain-Konsensus hochhalten.
  • Icon verfügt über ein Contribution Proposal System (CPS). Dabei handelt es sich um ein dezentrales, autonomes Zuschussprogramm, das neue Icon-Projekte finanzieren will. CPS finanziert sich über die Netzwerkinflation.
  • Icon verwendet Python, eine Programmiersprache, die weit verbreitet ist. Mit dem Icon 2.0-Update verfügt Icon über einen neuen Blockchain-Engine namens Goloop. Er basiert auf der Open-Source-Programmiersprache Go.
  • Icon hat einen eigenen Token-Standard, IRC16.

Historie, Entwicklung und aktueller Stand

Die Icon Foundation gründete sich im Jahr 2017. Die Stiftung agiert größtenteils von Südkorea aus, hat aber auch einen Sitz in der Schweiz. Im September 2017 fand ein Initial Coin Offering (ICO) statt. Darin wurde der ICX-Token basierend auf der Ethereum-Blockchain ausgegeben. Insgesamt sammelte die Icon Foundation 150.000 ETH, was damals einem Wert von 43 Millionen US-Dollar entsprach.

Der offizielle Start der Icon-Blockchain erfolgte im Januar 2018. Im Juni desselben Jahres erhielten die Investoren ihre ICX-Token. 2019 lancierte das Icon-Projekt seine eigene Blockchain und die ICX-Token auf Ethereum wurden sachgerecht auf die eigene Blockchain übertragen. Mit dem neuen IRC16-Standard konnte sich Icon von Ethereum lösen und einen Token-Standard ins Leben rufen, der zukünftig die Ausgabe von Blockchain-basierten Wertschriften und Vermögenswerten vereinfachen soll.

Über die folgenden Monate stießen immer neue P-Reps zu Icon. P-Reps sind Einheiten, die bei der Aufrechterhaltung des Blockchain-Konsensus eine Rolle spielen. Denn Icon basiert auf einem Delegated Proof-of-Stake/Contribution. Mittlerweile gibt es über 140 weltweit verteilte P-Reps, wovon 22 Main P-Reps den Blockchain-Konsensus aufrechterhalten. Mehr zum Issuance-System und dem Staking gibt es in diesem Artikel zu lesen. 

Wie viele Smart-Contract-Plattformen zuvor ist auch bei Icon klargeworden, dass die Welt der dezentralisierten Finanzen (DeFi) für Nutzer von hohem Interesse ist und damit echte Annahme zu erreichen ist. Folglich haben es sich verschiedene P-Reps zur Aufgabe gemacht, DeFi-Applikationen auf Icon zu bauen

Ein Projekt hierzu, das seit Ende April verfügbar ist, nennt sich Balanced DAO. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus MakerDAO, Uniswap und Synthetix. Noch sind bei weitem nicht alle Funktionalitäten umgesetzt. Doch Balanced DAO hat sich zum Ziel gesetzt, die verschiedenen Features aus allen diesen Ethereum-basierten Protokollen zu kombinieren. Im ersten Monat war der DeFi-Neuling auf Icon denn auch bereits ziemlich erfolgreich, wie die On-Chain-Daten zeigen. Es gibt bereits erste Vergleiche zu anderen Protokollen. 

Darüber hinaus sind Projekte wie Omm, Equality oder Optimus Finance geplant, die das DeFi-Ökosystem auf Icon vorantreiben sollen. In den Startlöchern steht zudem Epicx, eine Plattform, die gamifiziertes Trading anbieten will. Bereits live sind ein dezentralisiertes Casino auf Icon namens IconBet oder Project Nebula sowie Craft, zwei NFT-Marktplätze.

ICON Kritik


  • Das Icon-Netzwerk ist zu wenig dezentralisiert
  • Icon ist eine Smart-Contract-Chain sowie eine Aggregator-Chain von vielen. Warum sich genau Icon durchsetzen sollte, ist zum heutigen Zeit noch unklar.
  • Icon hinkt im Vergleich zu anderen Wettstreitern weit hinterher.
  • Icon ist schlicht zu unbekannt. Häufig bemängelt die Community in diesem Zusammenhang, dass innerhalb des Icon-Ökosystems zu wenig Marketing betrieben wird, um den Coin außerhalb davon bekannter zu machen.
  • Icon basiert auf kontinuierlicher Inflationierung. Damit werden die Anreize, via Staking Rewards, geschaffen. Wie lange das funktionieren kann, ist heute noch unklar.

ICON Prognose

Mit dem neuen Netzwerk wird Icon 2.0 EVM-kompatibel sein. Icon wird damit Solidity-basierte Smart Contracts unterstützen, was eine direkte Interaktion mit der Ethereum Virtual Machine (EVM) möglich macht. 

Mit BTP wird das Icon 2.0-Update einen weiteren Meilenstein ermöglichen: Das Blockchain Transmission Protocol (BTP). Damit könnte das Icon-Netzwerk zu einem Netzwerk der Netzwerke werden, da sich die Icon-Blockchain mit anderen Blockchains verbinden kann. Als sogenannte Aggregator-Chain wäre sie ein Bindeglied zwischen verschiedenen anderen Blockchains. 

BTP ist also ein Smart-Contract basiertes Interoperabilitätsprotokoll, das die Übertragung von Blockchain-Informationen und -Daten über Netzwerke Realität werden lassen will. Eine erste Kollaboration mit Polkadot wurde bereits angekündigt. Weitere sollen in Zukunft folgen.

Vorangetrieben wird Icon auch von einer privaten Firma namens Iconloop. Das profitorientierte Unternehmen verfügt über verschiedene Partnerschaften mit Firmen aus der traditionellen Welt. Auch wurde bereits einige Anwendungsfälle vorgestellt, die in rudimentären Phasen laufen. Dazu gehören zum Beispiel: MyID, VisitMe, Broof. Ist die Icon 2.0 und BTP einmal live, sollen private Blockchain-Lösungen durch dieses neue Setup mit der öffentlichen Icon-Blockchain kommunizieren und interagieren können.

Nutzen des Tokens

CX ist, ähnlich wie Ether, das “Crypto Fuel” innerhalb des Icon-Netzwerkes uns sorgt dafür, dass Transaktionen auf der Icon-Blockchain ausgeführt werden können. Da der Token jedoch bereits sporadisch als Zahlungsmittel in Korea eingesetzt wird und weiter wachsen soll, kann ICX als Zahlungs- und als Nutzungsnetzwerktoken betrachtet werden. Darüber lässt sich ICX auch staken. Wiederum werden Parallelen zu Ethereum 2.0 deutlich. Damit fungiert der Token zusätzlich als eine Art digitaler Schuldschein innerhalb des Icon-Netzwerks (der digitalen Icon-Nation).

Mit der BTP-Integration soll die Funktionalität und damit der Wert des ICX-Tokens weiter gesteigert werden. Das Blockchain Transmission Protokoll (BTP), das die Interoperabilität zwischen Blockchains sicherstellen soll – man kann sich das BTP wie Autobahnen vorstellen, die Städte, also Blockchains, verbinden –, wird für ihre Nutzung eine Gebühr verlangen. Die Gebühren können in verschiedenen Tokens anfallen. Das ist abhängig von der verwendeten Blockchain für BTP-Interoperabilitätssystem.

Die Gebühren, die beispielsweise in ETH anfallen, werden über einen Auktionsprozess an die ICX-Halter versteigert. Die Halter können diese Tokens für einen Rabatt ersteigern. Die erhaltenen ICX wiederum werden an das Contribution Proposal System (CPS) geschickt, um die Entwicklung auf ICX voranzutreiben. Das CPS kennt aber eine Obergrenze. Ist sie erreicht, werden die überschüssigen ICX-Tokens verbrannt. Der Prozess ist hier im Detail beschrieben.

Zusammengefasst heißt das: Je mehr BTP verwendet wird, desto besser ist das für ICX. Denn andere Tokens können über den Auktionsprozess vergünstigt eingekauft werden. Dafür braucht es ICX und eine Nachfrage nach dem Token entsteht als Folge. Diese nachgefragten ICX kommen dann entweder dem CPS und damit dem Icon-Ökosystem zu gute oder werden vernichtet. Wird BTP und der Auktionsprozess, zum Beispiel zu Arbitrage-Zwecken, rege genutzt, könnte ICX sogar deflationäre Tendenzen aufweisen.

Wichtige historische Meilensteine

Highlights der Nutzbarkeit von ICON

Weitere Infos zu ICON

50 Prozent des gesamten Token-Supply wurden im September 2017 für den Tokensale herausgegeben. 16 Prozent waren für die Reserve vorgesehen. 10 Prozent gingen an Team, Berater und frühe Mitarbeitende. Weitere 10 Prozent waren für Community-Gruppen und strategische Partner reserviert. Die letzten 14 Prozent blieben für die Icon Foundation übrig.

Insgesamt entsprach die Menge an Token, die für das ICO ausgegeben wurden, 400.230.000. Der gesamte Token-Supply liegt somit bei 800.460.000 Token.

Eine Obergrenze, sprich maximaler Supply, hat Icon nicht, da mittels kontinuierlicher Inflationierung Staking Rewards für die Incentivierung der P-Reps und Icon-Tokenhalter gesorgt wird. Über “Network Proposals” kann der Grad der Inflationierung durch die P-Reps angepasst werden.
Disclaimer: Der Handel mit Kryptowährungen birgt ein hohes Risiko und kann bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Keine der hier aufgeführten Informationen sind als Anlageberatatung zu verstehen. Alle genannten Kurse sind ohne Gewähr. Bitte beachten Sie dazu auch den den Haftungsausschluss im Impressum.
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