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Coinbase Card: VISA Kreditkarte

Das Wichtigste zur Coinbase Card

  • Seit 2019 ist die Coinbase Card in Europa, seit 2020 in den USA verfügbar.
  • Käufe lassen sich damit in Krypto abwickeln, es fallen jedoch 2,49% Gebühren an.
  • Nutzer können auswählen, aus welcher Kryptowährung in ihren Guthaben die Zahlung erfolgen soll.
  • Rewards sind im Moment nur für US-Kunden freigeschaltet.

Hintergrund der Karte

Es überrascht nicht, dass Coinbase seit 2019 eine Kreditkarte im Portfolio führt. Mit dem Produkt reiht sich der Anbieter in die Riege der Plattformen ein, die ihren Kunden ein vollumfängliches Erlebnis bieten möchten – inklusive der Möglichkeit, Guthaben unkompliziert ausgeben zu können.

Die Coinbase Card ist seit 2019 in Teilen Europas, seit 2020 in einem Großteil der EWR-Länder verfügbar. 

Im Oktober 2020 verkündete Coinbase, dass auch US-Kunden die Karte beziehen können. Erste Auslieferungen soll es im Winter 2020/21 geben.

Die Coinbase Kreditkarte

App der Coinbase Card

Die Coinbase Card ist eine klassische Visa Debit und funktioniert nicht über einen Kreditrahmen, sondern über Guthaben.

Kommt es zu einer Transaktion, wird das Äquivalent zur ausgezahlten Summe in Fiat in Kryptowährung aus dem Coinbase-Guthaben entzogen. Der Empfänger erhält damit keine Bitcoin oder Ether, sondern die jeweilige Landeswährung. 

Damit unterscheidet sich die Coinbase Card von Kreditkarten, die über ein eigenes Wallet verfügen und/oder sich mit Kryptowährungen manuell aufladen lassen. Der Währungstausch erfolgt zum aktuellen Kurs.

Nutzer können die Karte mit der eigenständigen Coinbase Card App verwalten und physisch wie virtuell nutzen. Die Nutzerverifizierung geht vom Coinbase-Konto aus.

Übersicht Gebühren und Einschränkungen

Gebühren
Ausstellung4,95 €
monatliche Servicegebühr
Abhebegebühr200 € pro Monat kostenlos
1 % (inländisch)
2 % (weltweit)
Aufladegebühr
TransaktionsgebührenKostenlos (inländisch)
0,20 % (EWR)
3 % (weltweit)
Währungstauschgebühren2,49 % (Krypto zu Fiat)
Einschränkungen
maximale Anzahl der Aufladungen
maximaler Aufladebetrag
minimaler Aufladebetrag
maximale Anzahl der Transaktionen10.000 € (pro Tag)
20.000 € (pro Monat)
100.000 € (pro Jahr)
maximales Guthaben
maximale Anzahl der Abhebungen
maximale Abhebung500 € pro Tag

Vorteile

Coinbase wirbt damit, dass Nutzer bis zu 4 % Rewards auf Zahlungen mit der Karte erhalten. Diese Möglichkeit ist aktuell allerdings US-Kunden vorbehalten. Darüber hinaus sind die Auszahlungen nach Währung gestaffelt.

Als Beispiel nennt Coinbase 4 % für XLM und 1 % für Bitcoin.

Ein absolutes Alleinstellungsmerkmal ist die Möglichkeit, auszuwählen,von welchem Guthaben die Zahlung abgehen soll. Kartenbesitzer haben die Wahl zwischen BTC, ETH, LTC, BCH, XRP, BAT, REP, ZRX und XLM.

Nachteile

Coinbase erhebt wenig statische, dafür aber dynamische Gebühren. Je nach Art der anfallenden Transaktionen können somit hohe Summen anfallen. Besonders bei Zahlungen außerhalb der eigenes Landes beziehungsweise der Wirtschaftszone fällt das ins Gewicht.

Zu beachten sind auch die Gebühren von 2,49 % für die Umwandlung von Krypto-Guthaben in Fiat, die ebenfalls bei jeder Zahlung greifen.

Ist die Coinbase Kreditkarte eine Empfehlung?

Die Coinbase Card wartet bisher noch nicht mit herausstechenden Argumenten auf. Das könnte sich ändern, wenn die Rewards auch in Europa gezahlt werden.

Von dem Angebot der Karte profitieren vor allem Coinbase-Vielnutzer und solche, die hauptsächlich inländisch Zahlungen leisten. Mit den Testsiegern kann die Karte aktuell nicht konkurrieren.

Disclaimer: Der Handel mit Kryptowährungen birgt ein hohes Risiko und kann bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Keine der hier aufgeführten Informationen sind als Anlageberatatung zu verstehen. Alle genannten Kurse sind ohne Gewähr. Bitte beachten Sie dazu auch den den Haftungsausschluss im Impressum.
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